Die vergangene Woche hatte ich nicht so wirklich Abwechslung. Ich kurierte meinen Rücken aus und kann heute sagen, dass es mir langsam wieder so gut geht, dass ich wohl ab morgen wieder laufen gehen kann. Das sollte ich auch dringend tun, denn noch einen Hexenschuss möchte ich wirklich (erst einmal) nicht bekommen!
Das vergangene Wochenende war nach der Schonung wirklich schön und sehr abwechslungsreich. Am Samstag machten wir uns auf den Weg nach Marburg, wo wir uns mit meinem Vater und seiner Freundin trafen. Wir bummelten durch die Stadt und über den Weihnachtsmarkt, aßen wirklich lecker und fuhren abends spät zu ihnen nach Hause.
Am Sonntag frühstückten wir gemeinsam und machten dann schon einmal vorgezogene Bescherung, da wir uns in der nächsten Woche nicht sehen werden. Die Tage waren wirklich sehr schön, entspannt und lustig. Am frühen Nachmittag machten wir uns dann wieder auf den Heimweg und den Abend verbrachte ich bisher damit, meinen neuen Kalender zu beschreiben. Ob es wohl noch jemanden gibt, der das so gern macht wie ich?
Die nächste Woche wird bestimmt stressig, aber auch sehr schön. Morgen treffen wir uns mit meiner liebsten Brieffreundin und ihrem Freund (unseren Trauzeugen, übrigens - immerhin sind wir seit Freitag ein halbes Jahr verheiratet... <3 ) zum Frühstück und danach geht es auf den Markt, ganz viel einkaufen!
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3. Advent | 2015
Dienstag, 15. Dezember 2015
Der dritte Advent war ... ganz anders, als vorher geplant. Von Samstag gibt es ja einige Bilder, die direkt zu meinen 12 von 12 gewandert sind. Am Sonntag wollten der Liebste und ich dann eigentlich gemeinsam nach Potsdam, unsere Alma Mater besuchen, über den Weihnachtsmarkt bummeln und spazieren gehen. Abends sollte dann unser Zug zurück nach Hause fahren. Tja. Während ich mich am Sonntag anzog, machte es plötzlich einen Ruck und ich hatte einen Hexenschuss - übrigens den ersten in meinem Leben. Da ich schon Wochen zuvor Rückenprobleme hatte, wunderte mich das zwar nicht, es tat aber trotzdem höllisch weh. Ich schaffte es noch, in einen Stuhl zu sinken - den Rest regelte dann der Liebste. Er ging zur Rezeption und sagte Bescheid, dass wir länger bleiben würden, holte mir Frühstück, buchte unsere Züge um... Einfach alles. Ich war so dankbar! bis der Mittagszug fuhr, wirkten auch langsam die Schmerztabletten; zumindest so gut, dass ich halbwegs transportfähig war. Zurück zu Hause ging es für mich direkt in die Arztnotrufzentrale und dann nach Hause, erst auf's Sofa, dann ins Bett.
Kein schöner dritter Advent, aber bestimmt ein erinnerungswerter. Nur die Enttäuschung, dass wir nicht nach Potsdam fahren konnten und noch dazu unnötige Ausgaben für die Umbuchung der Züge hatten, an der knabbere ich noch etwas.
Kein schöner dritter Advent, aber bestimmt ein erinnerungswerter. Nur die Enttäuschung, dass wir nicht nach Potsdam fahren konnten und noch dazu unnötige Ausgaben für die Umbuchung der Züge hatten, an der knabbere ich noch etwas.
12 von 12 | Dezember
Montag, 14. Dezember 2015
Da ich momentan noch einen ganz fiesen Hexenschuss habe - nur ganz schnell meine 12 Bilder die ich am 12. Dezember - dieses Mal in Berlin - gemacht habe!
Mehr 12 von 12 gibt's wie immer bei Caro
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2. Advent | 2015
Dienstag, 8. Dezember 2015
Dieser 2. Advent war wirklich schön, sehr entspannend und auch entspannt. In den Samstag startete ich recht spät - dafür aber wirklich ausgeschlafen. Wir frühstückten, räumten ein bisschen herum und machten es uns dann mit Plätzchen und Tee auf dem Sofa gemütlich. Das war wirklich gut und auch mal wieder nötig. In der letzten Zeit fiel es mir immer schwerer, einfach mal nichts zu tun - ohne schlechtes Gewissen - aber am Samstag ging es schon besser und ich hatte nicht das Gefühl, etwas zu 'verpassen' oder etwas anderes, wichtigeres tun zu müssen. Zwischendurch kam mein Bruder mit seiner Freundin vorbei, um das Nikolausgeschenk meines Vaters abzugeben und wir plauderten ein bisschen. Gegen Nachmittag klingelte es dann und der lang gewünschte und ersehnte Tageslichtwecker kam endlich an!
Dazu muss man wissen, dass es mir schon seit dem Herbst unglaublich schwer fällt, morgens aus dem Bett zu kommen. Eigentlich kenne ich mich als Menschen, der häufig aufwacht und direkt 'da' ist. Ich kann - eigentlich, wie gesagt - schlecht im Bett liegenbleiben, mich nochmal rumdrehen und wieder wegdösen. Tja. Das Wetter und die Arbeitszeiten haben sich allerdings inzwischen verbündet und so muss ich zum einen nicht zwingend zu einer bestimmten Uhrzeit am Morgen aufstehen, zum anderen kann ich mich gar nicht daran erinnern, wann zum letzten Mal morgens die Sonne schien oder auch nur der Himmel klar war... Das führte dazu, dass ich ständig müde und erschöpft war, am liebsten nur noch geschlafen hätte und morgens irgendwie nichts mehr auf die Reihe kriegte. Dieser neue Wecker funktioniert bis jetzt aber wirklich gut. Er simuliert den Tagesanbruch und wird, innerhalb einer halben Stunde, heller und heller. So war ich dann heute morgen z.B. um acht Uhr wach und fühlte mich tatsächlich mal ausgeschlafen, yey! Noch dazu hat der Wecker auch eine Dämmerfunktion, die ich abends zum einschlafen nutze. Ich kuschele mich als ins Bett, stelle die Dämmerfunktion auf 30 Minuten und bekomme den Schluss meist schon gar nicht mehr mit...
Auf jeden Fall eine gute Sache für mich!
Am Sonntag, das erste Mal vom Tageslichtwecker gegen halb zehn geweckt, gab es zum Frühstück Vollkorn-Waffeln mit Buttermilch, Kardamom, Piment und Zimt. Mhhh! Überall in der Küche brannten Kerzen und wir machten es uns so richtig gemütlich, nachdem wir unsere Stiefel geplündert hatten. Am frühen Nachmittag bekamen wir Lust, etwas zu unternehmen und so fuhren wir nach Rotenburg an der Fulda, um dort über den Weihnachtsmarkt und durch die schöne Altstadt zu schlendern. An vielen Wochenenden in diesem Jahr waren der Liebste und ich schon unterwegs und oft haben wir dabei Lust, ein neues Städtchen zu entdecken und ein bisschen über Land zu fahren. So war es auch dieses Mal. Der kleine Weihnachtsmarkt war wirklich schön, sehr gemütlich und auch nicht überlaufen. Die Kirche war außerdem geöffnet und dort bekam ich ein Stück des alten Dachstuhls, geölt und auf einem geschmiedeten Ständer. Diese Skulptur fügt sich ganz wunderbar in unser Büro und ich liebe es, das alte Holz zu betrachten. Abends gab es dann frische Bolognese-Sauce mit Spaghetti und dazu "Tatsächlich Liebe" - einer jener Weihnachtsfilme, die fast schon Tradition haben.
Am nächsten Adventswochenende (also auch am 12.) werden wir dann mal wieder in Berlin sein, worauf ich mich schon sehr freue!
Dazu muss man wissen, dass es mir schon seit dem Herbst unglaublich schwer fällt, morgens aus dem Bett zu kommen. Eigentlich kenne ich mich als Menschen, der häufig aufwacht und direkt 'da' ist. Ich kann - eigentlich, wie gesagt - schlecht im Bett liegenbleiben, mich nochmal rumdrehen und wieder wegdösen. Tja. Das Wetter und die Arbeitszeiten haben sich allerdings inzwischen verbündet und so muss ich zum einen nicht zwingend zu einer bestimmten Uhrzeit am Morgen aufstehen, zum anderen kann ich mich gar nicht daran erinnern, wann zum letzten Mal morgens die Sonne schien oder auch nur der Himmel klar war... Das führte dazu, dass ich ständig müde und erschöpft war, am liebsten nur noch geschlafen hätte und morgens irgendwie nichts mehr auf die Reihe kriegte. Dieser neue Wecker funktioniert bis jetzt aber wirklich gut. Er simuliert den Tagesanbruch und wird, innerhalb einer halben Stunde, heller und heller. So war ich dann heute morgen z.B. um acht Uhr wach und fühlte mich tatsächlich mal ausgeschlafen, yey! Noch dazu hat der Wecker auch eine Dämmerfunktion, die ich abends zum einschlafen nutze. Ich kuschele mich als ins Bett, stelle die Dämmerfunktion auf 30 Minuten und bekomme den Schluss meist schon gar nicht mehr mit...
Auf jeden Fall eine gute Sache für mich!
Am Sonntag, das erste Mal vom Tageslichtwecker gegen halb zehn geweckt, gab es zum Frühstück Vollkorn-Waffeln mit Buttermilch, Kardamom, Piment und Zimt. Mhhh! Überall in der Küche brannten Kerzen und wir machten es uns so richtig gemütlich, nachdem wir unsere Stiefel geplündert hatten. Am frühen Nachmittag bekamen wir Lust, etwas zu unternehmen und so fuhren wir nach Rotenburg an der Fulda, um dort über den Weihnachtsmarkt und durch die schöne Altstadt zu schlendern. An vielen Wochenenden in diesem Jahr waren der Liebste und ich schon unterwegs und oft haben wir dabei Lust, ein neues Städtchen zu entdecken und ein bisschen über Land zu fahren. So war es auch dieses Mal. Der kleine Weihnachtsmarkt war wirklich schön, sehr gemütlich und auch nicht überlaufen. Die Kirche war außerdem geöffnet und dort bekam ich ein Stück des alten Dachstuhls, geölt und auf einem geschmiedeten Ständer. Diese Skulptur fügt sich ganz wunderbar in unser Büro und ich liebe es, das alte Holz zu betrachten. Abends gab es dann frische Bolognese-Sauce mit Spaghetti und dazu "Tatsächlich Liebe" - einer jener Weihnachtsfilme, die fast schon Tradition haben.
Am nächsten Adventswochenende (also auch am 12.) werden wir dann mal wieder in Berlin sein, worauf ich mich schon sehr freue!
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Advent,
Alltag,
Feine Dinge,
Fotos,
Freude,
Weihnachten,
Wochenende
1. Advent | 2015
Sonntag, 29. November 2015
Der erste Advent in diesem Jahr war ganz wunderbar. Größtenteils entspannt, mit viel Zeit (für mich, den Liebsten und überhaupt), mit Plätzchenduft und Kuchen, Weihnachtsmusik und einem Ausflug.
Der Adventskalender im Wohnzimmer entstand dieses Jahr nach einer Idee von Fee, die Anleitung dazu findet ihr an dieser Stelle. Mit Blitzzement geht das wirklich ganz einfach und lohnt sich - wie ich finde - sehr. Den Adventskalender auf unserem Küchentisch zeige ich dann mal an anderer Stelle.
Am Samstag setzte der Liebste Plätzchenteig für unsere Lieblings-Honigkuchen an. Da der Teig über Nacht gehen muss war ich froh, in diesem Jahr früh genug daran gedacht zu haben!
Außerdem hängten wir gegenseitig unsere Adventskalender auf. Mit den Jahren hat es sich so eingespielt, dass wir uns gegenseitig einen Adventskalender basteln. Manchmal kann ich es kaum glauben, dass das schon der fünfte Kalender ist, den ich für ihn gemacht habe. Er hängt im Büro über dem Schreibtisch, die kleinen Holzscheiben habe ich mit einem Brandmalkolben selbst beschriftet.
Den allertollsten Adventskalender der Welt habe aber definitiv ich bekommen! Die Schilder vom Liebsten selbst bestickt (inklusive der kleinen Verzierungen), dann alle Päckchen verpackt und im Wald nach einem großen Ast gesucht, der ins Wohnzimmer unter die Decke gehängt werden musste... Ich bin ganz verliebt und schwanke zwischen "Ich will alle Päckchen sofort öffnen!" und "Ich lasse alles so hängen, weil es einfach so toll aussieht."
Heute waren wir dann unterwegs und fuhren über Land zu zwei kleinen Weihnachtsmärkten. Für den Rückweg hatte ich noch ein wunderbares Restaurant ausgesucht, in dem wir dann aßen. Es war wirklich fabelhaft und ich habe unterwegs kein einziges Bild gemacht - manchmal ein gutes Zeichen, weil ich dann einfach keine Zeit hatte...
Nun ruft die Badewanne nach mir - mit einer Tasse Tee dazu - und danach das frisch bezogene Bett. Ich freue mich auf die kommende Woche; in der letzten Zeit hat sich so vieles geklärt, Probleme haben sich endlich geklärt und Knoten sind gelöst. Das neue Jahr kann gern kommen, ich bin bereit!
Der Adventskalender im Wohnzimmer entstand dieses Jahr nach einer Idee von Fee, die Anleitung dazu findet ihr an dieser Stelle. Mit Blitzzement geht das wirklich ganz einfach und lohnt sich - wie ich finde - sehr. Den Adventskalender auf unserem Küchentisch zeige ich dann mal an anderer Stelle.
Am Samstag setzte der Liebste Plätzchenteig für unsere Lieblings-Honigkuchen an. Da der Teig über Nacht gehen muss war ich froh, in diesem Jahr früh genug daran gedacht zu haben!
Außerdem hängten wir gegenseitig unsere Adventskalender auf. Mit den Jahren hat es sich so eingespielt, dass wir uns gegenseitig einen Adventskalender basteln. Manchmal kann ich es kaum glauben, dass das schon der fünfte Kalender ist, den ich für ihn gemacht habe. Er hängt im Büro über dem Schreibtisch, die kleinen Holzscheiben habe ich mit einem Brandmalkolben selbst beschriftet.
Den allertollsten Adventskalender der Welt habe aber definitiv ich bekommen! Die Schilder vom Liebsten selbst bestickt (inklusive der kleinen Verzierungen), dann alle Päckchen verpackt und im Wald nach einem großen Ast gesucht, der ins Wohnzimmer unter die Decke gehängt werden musste... Ich bin ganz verliebt und schwanke zwischen "Ich will alle Päckchen sofort öffnen!" und "Ich lasse alles so hängen, weil es einfach so toll aussieht."
Heute waren wir dann unterwegs und fuhren über Land zu zwei kleinen Weihnachtsmärkten. Für den Rückweg hatte ich noch ein wunderbares Restaurant ausgesucht, in dem wir dann aßen. Es war wirklich fabelhaft und ich habe unterwegs kein einziges Bild gemacht - manchmal ein gutes Zeichen, weil ich dann einfach keine Zeit hatte...
Nun ruft die Badewanne nach mir - mit einer Tasse Tee dazu - und danach das frisch bezogene Bett. Ich freue mich auf die kommende Woche; in der letzten Zeit hat sich so vieles geklärt, Probleme haben sich endlich geklärt und Knoten sind gelöst. Das neue Jahr kann gern kommen, ich bin bereit!
Auszeit
Freitag, 6. November 2015
Vor einer Woche um diese Zeit stand ich am Meer. An einem ganz kleinen, umgeben von Moor, von kleinen Dörfern, von Wald und Wiesen.
Manchmal brauche ich eine Auszeit, Entspannung vom Alltag. Einfach mal die Gedanken sortieren, gute Gespräche führen, lecker Essen und Zeit mit lieben Menschen verbringen.
Meine Mama hatte mir schon oft vom Steinhuder Meer erzählt, wo sie manchmal am Wochenende mit ihren Eltern hinfuhr, als sie klein waren. Also überlegten der Liebste und ich nicht lange und beschlossen dann, ihr ein Wochenende genau dort zu schenken.
Wir buchten eine gemütliche Ferienwohnung für uns drei und fuhren dann am letzten Freitag dorthin, ohne genau zu wissen, was uns wohl erwarten würde. Und es war wunderbar!
Ganz ohne Erwartungen kamen wir dort an und hatten eine wundervolle Zeit.
Wir besuchten kleine Dörfer, fuhren ganz ums Steinhuder Meer, schauten uns das Kloster Loccum an, nahmen spontan an einem Abendmahlsgottesdienst teil, besuchten eine Kürbis-Scheune mit den verschiedensten Kürbissen, gingen am Strand entlang, wanderten durchs Moor, aßen unglaublich lecker und genossen die frischen Brötchen vom Bäcker gegenüber, hielten auf dem Rückweg noch bei einem kleinen Kunsthandwerkermarkt, beschlossen spontan, über Land zu fahren und machten noch einen Zwischenstop in Hameln (ein von mir lang gehegter Wunsch) und kamen mit der ein oder anderen Kleinigkeit (viele Fotos, Papiersternen, (Zier-)Kürbissen, ...) nach Hause.
Es war eine ganz wunderbare Auszeit, die mir vorkommt, als habe sie viel länger als nur zweieinhalb Tage gedauert. Ich fühle mich erholt und bereit, für den letzten Jahres-Abschnitt. Ich freue mich auf das, was nun noch kommt.
Noch dazu haben sich einige Dinge geklärt, in meinem Kopf und in meinem Herzen. Der Liebste und ich haben wichtige Entscheidungen treffen können und ich fühle mich sehr befreit.
Mehr Bilder gibt's wie immer an dieser Stelle.
Manchmal brauche ich eine Auszeit, Entspannung vom Alltag. Einfach mal die Gedanken sortieren, gute Gespräche führen, lecker Essen und Zeit mit lieben Menschen verbringen.
Meine Mama hatte mir schon oft vom Steinhuder Meer erzählt, wo sie manchmal am Wochenende mit ihren Eltern hinfuhr, als sie klein waren. Also überlegten der Liebste und ich nicht lange und beschlossen dann, ihr ein Wochenende genau dort zu schenken.
Wir buchten eine gemütliche Ferienwohnung für uns drei und fuhren dann am letzten Freitag dorthin, ohne genau zu wissen, was uns wohl erwarten würde. Und es war wunderbar!
Ganz ohne Erwartungen kamen wir dort an und hatten eine wundervolle Zeit.
Wir besuchten kleine Dörfer, fuhren ganz ums Steinhuder Meer, schauten uns das Kloster Loccum an, nahmen spontan an einem Abendmahlsgottesdienst teil, besuchten eine Kürbis-Scheune mit den verschiedensten Kürbissen, gingen am Strand entlang, wanderten durchs Moor, aßen unglaublich lecker und genossen die frischen Brötchen vom Bäcker gegenüber, hielten auf dem Rückweg noch bei einem kleinen Kunsthandwerkermarkt, beschlossen spontan, über Land zu fahren und machten noch einen Zwischenstop in Hameln (ein von mir lang gehegter Wunsch) und kamen mit der ein oder anderen Kleinigkeit (viele Fotos, Papiersternen, (Zier-)Kürbissen, ...) nach Hause.
Es war eine ganz wunderbare Auszeit, die mir vorkommt, als habe sie viel länger als nur zweieinhalb Tage gedauert. Ich fühle mich erholt und bereit, für den letzten Jahres-Abschnitt. Ich freue mich auf das, was nun noch kommt.
Noch dazu haben sich einige Dinge geklärt, in meinem Kopf und in meinem Herzen. Der Liebste und ich haben wichtige Entscheidungen treffen können und ich fühle mich sehr befreit.
Mehr Bilder gibt's wie immer an dieser Stelle.
Ostern | 2015
Dienstag, 7. April 2015
Ostern war in diesem Jahr wirklich schön, entspannt und gefüllt mit Freude, Freunden und Familie.
Meiner Brieffreundin schrieb ich vor einiger Zeit dazu:
Unser Besuch kam ganz pünktlich am Freitag an und ich fand die gemeinsame Zeit wirklich schön. Wir konnten ganz viel unternehmen und das Wetter war viel besser als von uns erwartet.
Mein Nest war dieses Jahr ein schwarzes Metalltablett, welches ich unglaublich schön fand. Dazu gab es eine Schokoladenform, eine alte Postkarte, frisch gerahmt, Schuhe, die ich schon lange haben wollte, einen Kurzzeitmesser und außerdem (nicht mit auf dem Bild) ein paar Süßigkeiten, ein Kleid (vom Liebsten - es ist wunder-wunderschön) und ein Hörbuch.
Unser Brunch war ebenfalls ganz toll und ging bis in den späten Nachmittag hinein. Es gab ganz viel zu Essen (unter anderem Mini-Möhren-Guglhupfe, einen Buttermilch-Kardamom-Zopf und selbstgebackenes Weißbrot), die Küche bot genug Platz und unser Besuch brachte noch Kuchen vom Vortag mit.
Den Tisch deckte ich bereits am Abend zuvor mit ganz vielen Blumen und einem Stück Tapete als Tischläufer. Außerdem hatte ich in den letzten Wochen Eier gesammelt und weiß angesprüht; diese hingen nun an frisch geschnittenen Zweigen.
Am Abend spürte ich dann sehr stark, wie müde ich mit einem Mal war. Die letzten Tage waren auf jeden Fall sehr anstrengend und ich brauche gefühlt ganz viel Schlaf. Stattdessen steht heute noch Arbeit an - aber es sind bloß vier Stunden und ich kann endlich, endlich mit Elsa (meinem neuen Fahrrad) fahren, weil nun ein Korb angebracht ist, ich ein Schloss dafür besorgt habe und weil das Wetter so gut ist, dass ich auch heute Abend um 20.00 Uhr noch Fahrrad fahren kann.
Donnerstag und Freitag habe ich frei und noch nicht allzuviel geplant. Und am Samstag steht dann zum letzten Mal bis September ein Wochenend-Dienst an der Arbeit an.
Hach, und Montag geht die Uni wieder los. Ich freue mich sehr darauf, habe aber auch das Gefühl, die vorlesungsfreie Zeit gar nicht wirklich gut genutzt zu haben.
Aber noch ist sie nicht um und ein bisschen was gibt es auch noch zu tun.
Meiner Brieffreundin schrieb ich vor einiger Zeit dazu:
Mit Ostern verbinde ich viele schöne Erinnerungen, fast mehr als mit Weihnachten. Bei uns wurde das immer sehr ritualisiert gefeiert: Am Gründonnerstag mit grüner Sauce, Kartoffeln und Ei. Dann ging es am Karfreitag zu meinen Großeltern, wo es Fisch, Kartoffelsalat und zum Nachtisch den allerersten Erdbeerkuchen des Jahres gab. Sonntags wurde dann meistens bei uns mit leckerem Essen gefeiert. Wenn meine Großeltern zum Mittagessen noch nicht da waren (was fast nie vorkam), kamen sie zu Kaffee und Kuchen. Meine Oma versteckte Osterkörbchen draußen für uns, die wir suchen durften. Und außerdem backte sie für jedes ihrer fünf Enkelkinder ein Osterlamm mit weißer oder dunkler Schokolade überzogen. Beim Liebsten und mir sieht das in diesem Jahr so aus, dass es Gründonnerstag grüne Sauce bei uns gibt, am Freitag macht meine Mama Fisch mit Kartoffelbrei und Salat und am Sonntag würden der Liebste und ich gern wieder in den ganz frühen Ostergottesdienst gehen.
Da waren wir auch im letzten Jahr und es war unglaublich schön. Vor der Kirche brannte ein Osterfeuer und alle bekamen eine Kerze, die sie mit an den Platz nehmen konnten. Die Kirche war nur von Kerzen erhellt und so konnte man während des Gottesdienstes sehen, wie der Himmel langsam heller wurde.
Kochen wird meine Mama und am Montag ist ja unser Osterbrunch. Samstag oder Sonntag geht es dann auch noch bestimmt auch noch raus, frische Luft schnappen, gemeinsam Zeit verbringen und entspannen.
Zudem haben wir von Freitag bis Montag ja Besuch aus Berlin und der freut sich auch schon auf Ostern mit und bei uns.
Unser Besuch kam ganz pünktlich am Freitag an und ich fand die gemeinsame Zeit wirklich schön. Wir konnten ganz viel unternehmen und das Wetter war viel besser als von uns erwartet.
Mein Nest war dieses Jahr ein schwarzes Metalltablett, welches ich unglaublich schön fand. Dazu gab es eine Schokoladenform, eine alte Postkarte, frisch gerahmt, Schuhe, die ich schon lange haben wollte, einen Kurzzeitmesser und außerdem (nicht mit auf dem Bild) ein paar Süßigkeiten, ein Kleid (vom Liebsten - es ist wunder-wunderschön) und ein Hörbuch.
Unser Brunch war ebenfalls ganz toll und ging bis in den späten Nachmittag hinein. Es gab ganz viel zu Essen (unter anderem Mini-Möhren-Guglhupfe, einen Buttermilch-Kardamom-Zopf und selbstgebackenes Weißbrot), die Küche bot genug Platz und unser Besuch brachte noch Kuchen vom Vortag mit.
Den Tisch deckte ich bereits am Abend zuvor mit ganz vielen Blumen und einem Stück Tapete als Tischläufer. Außerdem hatte ich in den letzten Wochen Eier gesammelt und weiß angesprüht; diese hingen nun an frisch geschnittenen Zweigen.
Am Abend spürte ich dann sehr stark, wie müde ich mit einem Mal war. Die letzten Tage waren auf jeden Fall sehr anstrengend und ich brauche gefühlt ganz viel Schlaf. Stattdessen steht heute noch Arbeit an - aber es sind bloß vier Stunden und ich kann endlich, endlich mit Elsa (meinem neuen Fahrrad) fahren, weil nun ein Korb angebracht ist, ich ein Schloss dafür besorgt habe und weil das Wetter so gut ist, dass ich auch heute Abend um 20.00 Uhr noch Fahrrad fahren kann.
Donnerstag und Freitag habe ich frei und noch nicht allzuviel geplant. Und am Samstag steht dann zum letzten Mal bis September ein Wochenend-Dienst an der Arbeit an.
Hach, und Montag geht die Uni wieder los. Ich freue mich sehr darauf, habe aber auch das Gefühl, die vorlesungsfreie Zeit gar nicht wirklich gut genutzt zu haben.
Aber noch ist sie nicht um und ein bisschen was gibt es auch noch zu tun.
Waldspaziergang
Montag, 23. März 2015
Gerne streife ich am Wochenende durch Wälder, gehe ein Stück am Fluss entlang oder genieße die Aussicht auf weite Felder. Gestern zog es mich in den nahegelegenen Wald, einen Pfad entlang, den ich früher oft gegangen bin.
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