Posts mit dem Label Liebe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Liebe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Erinnerungen | 2011

Mittwoch, 27. Januar 2016

Donnerstag, 27. Januar 2011



"Alle Zeit verfluch' ich jede volle Stunde."

Erinnerungen | 2011

Samstag, 23. Januar 2016

Sonntag, 23. Januar 2011


WOCHEN(END)RÜCKBLICK.

GESEHEN: Die "Komischen Saiten".
GEHÖRT: Faun.
GELESEN: "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón
GEGESSEN: Ein Croissant.
GETRUNKEN: Wodka mit Kirschsaft, Mojitos.
GESAGT: "Ich bin so betrunken."
GEFREUT: Über die tolle Gesellschaft.
GEÄRGERT: -
GETAN: Gelacht.
GEPLANT: Das nächste Konzert.
GEDACHT: "So müsste es bleiben."
GEWUNDERT: Wie man sich so schnell so wohlfühlen kann.
GEWÜNSCHT: Noch drei Tage im Bett liegenbleiben.
GEKAUFT: Orangensaft, Kaugummis.

Erinnerungen | 2011

Dienstag, 19. Januar 2016

Mittwoch, 19. Januar 2011


Küssen kann man nicht alleine. (Max Raabe)


...naja, weil du eben aus der Masse herausstichst.
Dich vergisst man nicht so leicht.

Hochzeit, Teil II

Dienstag, 7. Juli 2015

Vorhin konnten wir endlich unsere Hochzeitsfotos anschauen und abholen und ich bin so begeistert! Zwischen durch hatte ich (ja, ja, ich weiß, das ist blöd und albern) die Sorge, ich könnte mir auf den Bildern vielleicht nicht gefallen, würde mich aus irgendeinem Grund hässlich finden... Aber die Bilder sind so wunderschön!
Wenn man sieht, wie angespannt wir vorher waren und dann schaut, wie erleichtert und glücklich wir hinterher aussehen. Gebucht hatten wir eine Hochzeitsreportage mit Portraits und auch, wenn das teurer war als wir ursprünglich wollten, hat es sich wirklich sehr gelohnt. Kein Moment wurde ausgelassen, im Gegenteil, selbst Momente, die wir selbst nicht bemerkten, wurden eingefangen und festgehalten. Wir selbst mussten uns um nichts kümmern und ich vergaß häufig sogar, dass unsere Fotografin überall ganz nah dabei war.
Wir haben hin und her überlegt, uns dann aber doch entschieden, wenigstens ein (kleines) Foto von uns zu teilen - wenn ich auch sonst mit Fotos von mir auf meinem Blog eher sparsam bin... ;)









Hochzeit, Teil I

Donnerstag, 25. Juni 2015



Viel ging hier in den letzten Wochen vor sich - so viel, über das ich noch nicht bloggen konnte oder wollte. Aber nun ist es soweit und ich kann freudig verkünden: Seit einer Woche bin ich nun verheiratet.

(Diesen Blogpost schreibe ich im Voraus. Mein Herz schlägt schon ein bisschen schneller beim Gedanken daran, wie das wohl sein wird, heute in elf (ELF!) Tagen... Hui!)

Verlobt waren der Mann (verrückt, jetzt kann ich das endlich mal schreiben) und ich seit dem 28. Mai 2013. Wenn es nach uns ginge, hätten wir auch schon früher geheiratet, aber: Kein Geld, kein Geld. Schließlich sagte sein Bruder uns zu, den Hauptteil der Summe, die wir benötig(t)en, zu leihen, er vergaß es jedoch (es war ihm einfach nicht so wichtig, was ja fast irgendwie auch ein wenig verständlich ist) und so erfuhren wir im Frühling dieses Jahres: Kein Geld, kein Geld. Hach, wir waren beide sehr niedergeschlagen... Drei Tage (und Nächte) sprachen wir darüber, berieten uns, holten Informationen ein. Und dann stand fest: Wenn es nicht im großen Kreis geht, heiraten wir eben ganz winzigklein und ohne großes Aufheben darum. Die große Feier mit Familie und Freunden wollen wir natürlich nachholen - aber eben erst, wenn wir auch genug Geld dafür angespart haben. So lange wollten wir mit unserer Hochzeit allerdings nicht mehr warten!


Der 18. Juni 2015: Das ist nun ganz offiziell unser Hochzeitstag.
(Die Ringe haben wir gestern, am 06.06. abgeholt, ebenso den Anzug des Mannes. Mein Kleid ist schon auf dem Weg zu mir und die Fotografin weiß auch Bescheid und wird da sein. Langsam wird es ernst und inzwischen bin ich schon zieeemlich aufgeregt und voller Vorfreude! Wie er wohl wird, unser Tag?)

Karten an unsere engsten Verwandte und Freunde sind bereits unterwegs, ich hoffe, dass sie ganz schnell ankommen. Und dann gibt's natürlich auch noch mehr zu erzählen von unserer Hochzeit. Verrückt, dieser Gedanke.

Liebe Mama,

Sonntag, 10. Mai 2015

zwar sage ich dir so oft es geht, wofür ich dir dankbar bin und so einen 'besonderen' Tag brauchen wir eigentlich nicht - aber andererseits eignet er sich auch wunderbar dazu, dir wieder einmal zu schreiben.
Danke dafür, dass genau du meine Mama bist.
Danke für all meine Lieblingsgerichte, die du mir gekocht hast. Danke dafür, dass du bei meinen Umzügen mitgeholfen hast und in Berlin noch am Abend vor dem Einzug das Bad geschrubbt hast, damit ich nach dem anstrengenden Umzug baden konnte. Danke dafür, dass meine Freundinnen und ich immer in der Küche sitzen konnten, ohne dass du dich eingemischt hast. Danke, dass ich dein Auto und deinen Trockner nutzen darf, danke für all die Einladungen auf deinen Balkon, um mit dir gemeinsam Waffeln zu essen. Danke dafür, dass du meinen Liebsten so sehr liebhast und meinen Ex-Freunden nie das Gefühl gabst, dass du sie nicht mochtest. Danke für die gemeinsamen Urlaube, in denen wir so viel Zeit füreinander hatten. Danke für all die Gespräche mit Herbert und das Kaffeetrinken mit Wilma. Danke für deine Umarmungen, für's Vorlesen und Gesundpflegen. Danke für deine Gutenachtlieder und die morgende in Gesellschaft. Danke dafür, dass du mich immer unterstützt, mir hilfst, mich aber auch einfach machen lässt. Danke, dass du mir vertraust.
Du hast mir beigebracht, dass es sich lohnt, für sich selbst zu kämpfen und für das, was einem wichtig ist. Du hast meinen Bruder und mich immer verteidigt und an uns geglaubt. Du hast uns nie heimlich kontrolliert. Du warst diejenige, die mir in meinen Jahren als Gothic die Haare schwarz färbtest und dann dabei warst, als ich mir einen Pixiecut schneiden ließ. Du hast mir immer den Freiraum gegeben, den ich brauchte. Du hast mir die Liebe zu Büchern gezeigt und dass man mehr als eine Sache mögen kann. Mit dir kann ich nächtelang diskutieren und mich am nächsten bei irgendwelchem Schund im Fernsehen kaputtlachen. Wir können gemeinsam dasitzen und schweigend lesen, oder ununterbrochen lesen. Du erzählst mir immer wieder alte Geschichten von meiner Oma oder dir und es wird nie langweilig. Du zeigst mir unsere Familiengeschichte. Du gehst deinen Weg und stehst dafür gerade, wenn es mal nicht rund läuft. Ich könnte dich immer anrufen - sofort wärst du da.
In vielen Dingen ähneln wir uns, in manchen sind wir ganz unterschiedlich. Vieles möchte ich von dir noch lernen und ganz viel bewundere ich an dir...
Dass du so ehrlich bist - aber nie verletzend. Dass du weißt, wann du schweigen kannst und wann du reden musst. Dass du Menschen so wunderbar einschätzen kannst und dir nichts vormachen lässt. Dass du Dinge nicht so nah an dich heranlässt, dass sie dich verletzen. Dass du mich immer liebhast, egal was ich auch tue. Dass du mich so annimmst wie ich bin - als eigenständigen Menschen und nicht Verlängerung von dir. Dass du mir Mut machst, meinen Weg zu gehen. Dass du mir sagen kannst, wenn du stolz bist auf mich; aber auch, wenn du weißt, dass ich etwas besser könnte. Dass du mich anfeuerst, mich motivierst und auch tröstest, wenn etwas mal nicht klappt. Dass du so realistisch bist und trotzdem ganz viel planen und träumen kannst. Dass du an dich glaubst, auch wenn irgendwelche Menschen dir etwas anderes einreden wollen. Dass du für deine Freunde und Familie alles tun würdest.
Ich hab' dich lieb, meine Mama!



Ostern | 2015

Dienstag, 7. April 2015

Ostern war in diesem Jahr wirklich schön, entspannt und gefüllt mit Freude, Freunden und Familie.
Meiner Brieffreundin schrieb ich vor einiger Zeit dazu:

Mit Ostern verbinde ich viele schöne Erinnerungen, fast mehr als mit Weihnachten. Bei uns wurde das immer sehr ritualisiert gefeiert: Am Gründonnerstag mit grüner Sauce, Kartoffeln und Ei. Dann ging es am Karfreitag zu meinen Großeltern, wo es Fisch, Kartoffelsalat und zum Nachtisch den allerersten Erdbeerkuchen des Jahres gab. Sonntags wurde dann meistens bei uns mit leckerem Essen gefeiert. Wenn meine Großeltern zum Mittagessen noch nicht da waren (was fast nie vorkam), kamen sie zu Kaffee und Kuchen. Meine Oma versteckte Osterkörbchen draußen für uns, die wir suchen durften. Und außerdem backte sie für jedes ihrer fünf Enkelkinder ein Osterlamm mit weißer oder dunkler Schokolade überzogen. Beim Liebsten und mir sieht das in diesem Jahr so aus, dass es Gründonnerstag grüne Sauce bei uns gibt, am Freitag macht meine Mama Fisch mit Kartoffelbrei und Salat und am Sonntag würden der Liebste und ich gern wieder in den ganz frühen Ostergottesdienst gehen.
Da waren wir auch im letzten Jahr und es war unglaublich schön. Vor der Kirche brannte ein Osterfeuer und alle bekamen eine Kerze, die sie mit an den Platz nehmen konnten. Die Kirche war nur von Kerzen erhellt und so konnte man während des Gottesdienstes sehen, wie der Himmel langsam heller wurde.
Kochen wird meine Mama und am Montag ist ja unser Osterbrunch. Samstag oder Sonntag geht es dann auch noch bestimmt auch noch raus, frische Luft schnappen, gemeinsam Zeit verbringen und entspannen.
Zudem haben wir von Freitag bis Montag ja Besuch aus Berlin und der freut sich auch schon auf Ostern mit und bei uns.

Unser Besuch kam ganz pünktlich am Freitag an und ich fand die gemeinsame Zeit wirklich schön. Wir konnten ganz viel unternehmen und das Wetter war viel besser als von uns erwartet.




Mein Nest war dieses Jahr ein schwarzes Metalltablett, welches ich unglaublich schön fand. Dazu gab es eine Schokoladenform, eine alte Postkarte, frisch gerahmt, Schuhe, die ich schon lange haben wollte, einen Kurzzeitmesser und außerdem (nicht mit auf dem Bild) ein paar Süßigkeiten, ein Kleid (vom Liebsten - es ist wunder-wunderschön) und ein Hörbuch.
Unser Brunch war ebenfalls ganz toll und ging bis in den späten Nachmittag hinein. Es gab ganz viel zu Essen (unter anderem Mini-Möhren-Guglhupfe, einen Buttermilch-Kardamom-Zopf und selbstgebackenes Weißbrot), die Küche bot genug Platz und unser Besuch brachte noch Kuchen vom Vortag mit.
Den Tisch deckte ich bereits am Abend zuvor mit ganz vielen Blumen und einem Stück Tapete als Tischläufer. Außerdem hatte ich in den letzten Wochen Eier gesammelt und weiß angesprüht; diese hingen nun an frisch geschnittenen Zweigen.






Am Abend spürte ich dann sehr stark, wie müde ich mit einem Mal war. Die letzten Tage waren auf jeden Fall sehr anstrengend und ich brauche gefühlt ganz viel Schlaf. Stattdessen steht heute noch Arbeit an - aber es sind bloß vier Stunden und ich kann endlich, endlich mit Elsa (meinem neuen Fahrrad) fahren, weil nun ein Korb angebracht ist, ich ein Schloss dafür besorgt habe und weil das Wetter so gut ist, dass ich auch heute Abend um 20.00 Uhr noch Fahrrad fahren kann.
Donnerstag und Freitag habe ich frei und noch nicht allzuviel geplant. Und am Samstag steht dann zum letzten Mal bis September ein Wochenend-Dienst an der Arbeit an.
Hach, und Montag geht die Uni wieder los. Ich freue mich sehr darauf, habe aber auch das Gefühl, die vorlesungsfreie Zeit gar nicht wirklich gut genutzt zu haben.
Aber noch ist sie nicht um und ein bisschen was gibt es auch noch zu tun.

Ein Rückblick II | 2014

Dienstag, 30. Dezember 2014

Noch einmal nehme ich den Kalender, der nun fast ausgedient hat, in die Hand. Blättere um, lese mich fest, erinnere mich... An ein schönes, anstrengendes, immer wieder neues Jahr.

Januar, Februar, März

Nachdem wir Silvester bei Freunden verbracht haben, gehen wir das neue Jahr ganz ruhig an. Noch eine gute Woche habe ich Zeit, ehe Uni und Arbeit mich wieder nach Berlin rufen. Am Wochenende kommen Freunde zu einer Einweihungsfeier vorbei, wir sitzen in der neuen Küche und lachen, reden und lassen es uns gutgehen. Es ist schön, wieder in der Heimat zu sein.Das erste Vierteljahr pendele ich nach Berlin, wohne dort in der Wohnung einer Freundin und mache meine letzten beiden Seminare für den Bachelor-Abschluss. Außerdem arbeite ich auch noch dort. So muss ich mich jetzt nicht um einen neuen Job kümmern und wenn ich ohnehin dort bin... In der Zeit in der Heimat - die nun auch wieder Zuhause ist - gehe ich ins Kino, zu einer Buchvorstellung und stelle zwei Hausarbeiten fertig. Nachdem ich seit meiner Kindheit nicht mehr da war, gehe ich mit Freundinnen und Bekannten auch mal wieder zum Fasching; es ist unerwartet lustig und die Zeit vergeht wie im Flug. Als Abschluss der Berlinzeit geht es mit dem Liebsten und Freunden nochmal für ein Wochenende dorthin. Ich genieße die Zeit, freue mich aber auch auf die nun kommende Zeit.


April, Mai, Juni

Der April beginnt mit einer Wiedereingliederungsschulung; ich möchte bis zum Studienbeginn im Oktober wieder als Flugbegleiterin arbeiten und 'nebenbei' meine Bachelor-Arbeit schreiben. Dass das so nicht möglich ist, kann ich zu Beginn noch nicht glauben. Ostern verbringe ich entspannt mit dem Liebsten und meiner Mama. Danach überschlägt sich alles: Ich werde krank, kann nicht mehr arbeiten und schaffe auch nichts für meine Bachelor-Arbeit. Das gesamte Studium über hatte ich einen, zeitweise auch zwei Jobs. Nun komme ich kaum aus dem Bett. Ich möchte nur schlafen und über nichts mehr nachdenken müssen. Irgendwie schreibe ich meine Bachelor-Arbeit und gebe sie ab. Krankgeschrieben bin ich die ganze Zeit über. Schlecht komme ich mir dabei vor, aber es nützt ja nichts. Die Order: Mich schonen, mir Gutes tun. Dazwischen: Eine Konfirmation, Arzttermine, Mittelaltermärkte, ein grandioser Opernbesuch. Außerdem hat der Liebste Geburtstag und wir feiern gemeinsam. Ende Juni dann wieder eine Fahrt nach Berlin: Der Liebste hat Absolventenfeier und ich bin so stolz auf ihn! Wir treffen liebe Freunde und haben eine wirklich schöne Zeit. Langsam erhole ich mich.


Juli, August, September

Meinen Geburtstag verbringe ich ruhig. Ich gehe mit dem Liebsten essen und plane eine Wiedereingliederung. Diese wird jedoch abgelehnt, stattdessen bekomme ich meine Kündgigun. Und zum ersten Mal entspanne ich mich wirklich, eine riesige Last fällt von mir ab! Die Schwester des Liebsten heiratet und ich bin tatsächlich zu Tränen gerührt - das hätte ich von mir so eigentlich nicht gedacht. Die Hochzeit ist wirklich schön und das Wetter spielt auch mit. Wieder einmal gehe ich ins Kino, außerdem pflücke ich Erd-, Him- und Blaubeeren und koche daraus Marmelade. Über 30 Gläser sollten bis ins nächste Jahr hinein reichen. Mein Bruder und meine Mama feiern Geburtstag, wir grillen bei Freunden und versuchen schließlich, unsere kleine Mieze mit einer anderen Katze zu vergesellschaften - ein Versuch, der grandios scheitert. Gerade erholen wir uns davon, da kommen auch schon Freunde zu Besuch und bleiben über ein langes Wochenende. Wir sind viel draußen, reden bis tief in die Nacht und lernen die Stadt noch einmal von einer anderen Seite kennen. Außerdem gehen wir zu diversen Ausstellungen. Ich bekomme die Zusage für das Master-Studium und bereite mich innerlich darauf vor, dass es ab Oktober wieder losgeht. Bin ich schon bereit dazu? Wie wird es sein, hier zu studieren?


Oktober, November, Dezember

Der Liebste und ich fahren nach Stuttgart, um eine Ausstellung zu besuchen. Die Stadt hat es uns nicht angetan, aber allein für Fastnacht der Hölle hat es sich sehr gelohnt! Einen Tag früher als geplant fahren wir nach Hause. Das Studium beginnt und es gefällt mir sehr, auch wenn ich meine Kommiliton*innen, die Uni und auch die Dozent*innen sehr vermisse. Alles ist so anders und neu, ich gewöhne mich nur langsam daran. Zwei Kurse gebe ich wieder ab, nachdem ich einen neuen Job angenommen habe. Ich will mich nicht wieder permanent überfordern. Da ich weder BAföG, noch sonst irgendetwas bekomme, kann ich auch gut sechs Semester für den Master einplanen. Der neue Job macht mir unglaublich viel Spaß. Auch wenn ich früh aufstehen muss, bin ich sehr gern dort und die acht Stunden vergehen wie im Flug. Eine meiner besten Freundinnen feiert nicht nur Halloween, sondern auch gleich noch ihren Umzug (in meine Nähe) sowie ihren Geburtstag. Es gibt noch mehr Geburtstage und daneben wieder ein paar Kinobesuche. Nach Berlin zieht es uns Anfang Dezember noch einmal. Alle paar Jahre ist das auch wirklich nötig, sonst bekomme ich doch ein wenig Sehsncuht. Zwischen all dem schönen haben wir seit September zwei Löcher in unserem Badezimmer - nach unten zu den Vermietern und nach oben, wo sie den Dachboden zu einer Wohnung ausbauen. Das setzt mir wirklich zu. Irgendwie schaffen wir es dann doch, alles so zu beschleunigen, dass du Weihnachten die Löcher zu sind. Das wurde wirklich Zeit! Insgesamt sechs Mal haben die Handwerker uns versetzt, ohne abzusagen. Ich freue mich auf das kommende Jahr, wenn wir das Badezimmer dann wirklich 'schön' machen können. Irgendwie komme ich doch etwas in Weihnachtsstimmung. Bestimmt hilft da auch das Plätzchenbacken und die Kerzen überall in der Wohnung. Den 24. verbringen wir ganz entspannt. Wir schlafen aus, frühstücken gemütlich und schmücken dann den Baum. Ein paar Weihnachtsfilme müssen natürlich auch sein. Am frühen Abend machen wir Bescherung und holen uns dann etwas zu essen. Für den 25. hat mein Papa uns zu sich eingeladen, um seinen Geburtstag zu feiern. Da gibt es noch einmal Bescherung und sehr viel, sehr gutes Essen. Außerdem sind Freunde da, die ich schon ewig nicht gesehen habe. Am 26. reisen die Geschwister (plus Anhang) der Liebsten an, abends gibt es ein riesiges Weihnachtsessen, zu dem jeder (meine Mama und Freunde sind noch dabei) etwas mitgebracht hat. Müde und erschöpft fallen wir ins Bett und sind froh, den 27. und 28. ganz ruhig und für uns verbringen zu können.



Nun steht noch Silvester mit Freunden an und dann... dann geht es endlich mal wieder nach Dänemark. In ein Ferienhaus am Strand, mit Sauna und Kamin. Ich freue mich schon so sehr darauf!

Mittwochsschön | KW 38

Mittwoch, 17. September 2014

Heute gibt es ein Mittwochsschön der anderen Art - einen Liebesbrief an mich selbst. Die wunderbare Wilde Wölfin hat in ihrem gewICHtigen Blog-Eintrag dazu aufgerufen und ich möchte ihr folgen.
Ein guter 300. Blog-Eintrag meinerseits, wie ich finde.


Liebes Fuchsfräulein,

ich soll dir einen Liebesbrief schreiben - so etwas habe ich bisher noch nie getan. Darüber nachgedacht? Klar. An der Umsetzung scheiterte es dann schon. Das letzte halbe Jahr war wirklich anstrengend, doch so langsam klärt sich alles. Es ist toll, wie du das alles geschafft hast, ohne dein Ziel aus den Augen zu verlieren. Du hast gelernt, besser auf dich Acht zu geben und auch mal Nein zu sagen. Das ist nicht immer leicht! Vor allem nicht, wenn Freunde etwas unternehmen mögen und du selbst einfach nur müde bist und mit einem Tee entspannen magst.      
Es ist beeindruckend, wie deine Pläne am Ende doch immer gelingen - oder manchmal auch einfach alles 'nur' wird, wie du es gerade brauchst, magst, wünschst. Wie machst du das nur? Ich weiß: Du hast Pläne. Stets und ständig. Du planst und überlegst und durchdenkst. Und dann durchdringst du und kannst deine Pläne umsetzen.
Wenn es um Andere geht, bist du so mutig. Du würdest alles für deine (Wahl-)Familie tun. Ich würde mir nur wünschen, dass du dich noch mehr für dich selbst einsetzt.
Was ich besonders gerne an dir mag ist dein Blick - für Farben, Materialien, für Räume. Deine Wohnung ist so gemütlich und entspannt, und wer etwas Zeit zum Stöbern mitbringt, wird immer noch etwas neues entdecken; ein kleines Detail, welches ihm bisher gar nicht aufgefallen ist. Deine Wohnung, das bist ganz du. Warm, offen, einladend, manchmal auch verspielt, romantsich oder sogar kitschig.
Du kannst toll backen und kochen, das ist einfach fabelhaft. Damit begeisterst du immer wieder Gäste - übrigens auch mit deiner Gastfreundschaft.
Ich finde es schön, dass dir zu beinahe jeder Situation ein Lied oder ein Zitat einfällt. Du reflektierst sehr stark und überblickst Dinge schnell - bestimmt hat es damit zu tun.
Du bist sehr hilfsbereit und empathisch. Manchmal weinst du, weil du einen traurigen Menschen siehst - Und dann... dann hilfst du ihm. Es macht mich stolz, dass ich so einen Menschen kenne!
Du bist eine kluge, warmherzige, witzige und tolle Frau.
Bitte denk' daran: Auch wenn ich es dir nicht immer zeige, ich liebe dich von ganzem Herzen.




1 Jahr

Mittwoch, 28. Mai 2014

 Sonntag, 23. Januar 2011
My heart skips a beat.


...Der erste Blog-Eintrag nach unserem ersten richtigen Treffen (außerhalb der Uni und des Tutoriums). Und heute sind wir genau ein Jahr verlobt.


Sharing different heartbeats / In one night

Montag, 26. Mai 2014

One night of magic rush
The start a simple touch
One night to push and scream
And then relieve


Ten days of perfect tunes
The colors red and blue
We had a promise made
We were in love






Mittwochsschön | KW 18

Mittwoch, 30. April 2014

  1. Schon jetzt den Koffer gpackt zu haben und nicht mehr allzuviel bis zum morgigen Flug zu tun zu haben.
  2. Wundervolle Sommer-Musik im Ohr; ganz laut aufgedreht!
  3. Heute Nachmittag ein entspanntes Bad nehmen können.
  4. Langsam, langsam, langsam mit der Bachelor-Arbeit weiterkommen.
  5. Die Hoffnung auf einen tollen ersten Flug nach vier Jahren ohne.



If you need a hand to hold
I'll come running, because
You and I won't part till we die
You should know
We see eye to eye, heart to heart

Deine Liebe ist die schönste.

Donnerstag, 14. Februar 2013

___Vielleicht ist das die beste Zeit dazu - wenn man nicht mehr weiß, warum man es nicht wollte. Wir lagen auf dem Bett, eingekuschelt unter der Decke. Dein Arm fest um meine Schultern, mein Kopf auf dem Kissen. "Weißt du noch, warum wir das nicht wollten?" im Dunkeln drehte ich meinen Kopf und fand deinen fragenden Blick. Ein Kopfschütteln, ein schüchternes Lächeln. Ich überlegte, strengte mich an und bemühte mich, einen Grund zu finden, der dagegen sprach. Warum hatte ich das alles nicht mehr gewollt? Kurze Bilder tauchten auf, aber nichts, was mir Angst gemacht hätte. Da warst nur du neben mir und die Erinnerung an den Abschiedskuss, ein paar Tage zuvor. Fast schämte ich mich dafür, dass ich mich so darüber gefreut hatte, doch dann sagtest du etwas, das mich erröten ließ, vor Freude. "In dem Moment war es einfach richtig." Das war der Satz, den ich hören wollte, hören musste. Der, auf den ich so lange gewartet hatte.

"Sie werden dich bestimmt ausfragen.", hast du lächelnd gesagt und mir dabei einen Arm um die Schulter gelegt. Und ich weiß, dass es so sein wird und dass ich nicht gleich weiß, was ich antworten soll und wie. Aber ich freue mich auf diesen Abend an deiner Seite.
Samstag, 9. April 2011
Ich habe tief durchgeatmet, Tee getrunken und mich beruhigt. Er versteht mich nicht und wird es wohl auch nicht mehr tun. Das war - am Ende unserer Beziehung - genau das Problem.
Stattdessen freue ich mich darüber, dass der Freund und ich so ähnlich ticken und uns so gut verstehen. Er teilt viele meiner Gedanken und kann einfach nachvollziehen, was ich wie meine. Das ist sehr entspannend und erspart mir viel Stress.
Ich bin so froh, dass ich ihn habe. Gestern, bei einem Gespräch mit einer Psychologin (es geht um einen - kurz gesagt - Anti-Stress-Kurs, der in den Semesterferien angeboten wird) habe ich wieder einmal gemerkt, wie wichtig es ist, jemanden zu haben, der mich versteht und mich so nimmt, wie ich bin. Der mir zuhört, mich aufbaut und mich festhält. Ich bin sehr froh und glücklich über uns.
Soviel Gefühl hab ich auf den Kopf gehau'n,
gefunden und gehalten um mich weiter umzuschau'n.

Aber auf Dich hab ich gewartet.
Hab oft begehrt, geliebt, verehrt,
mir Namen ins Herz graviert.
Aber auf Dich hab ich gewartet.





PERFECT GUYS DON'T EXIST.
BUT THERE'S ALWAYS ONE GUY THAT IS PERFECT FOR YOU.
"I heard all you said and I love you to death."
Und dann gingen wir gestern, bei ganz mildem Winterwetter, zu unserer Brücke (über welche ich auf dem Weg zu Arbeit und Uni so gut wie täglich gehe), öffneten das Schloss und befestigten es gemeinsam.
Lächelnd sahen wir uns an, warfen die Schlüssel in den Fluss und küssten uns.
Das schönste Geschenk zum Valentinstag bekam ich heute...



Proudly designed by Mlekoshi playground