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Ein Rückblick | 2015

Montag, 28. Dezember 2015

Die Zeit zwischen den Jahren, für viele - auch für mich - immer eine Zeit der Rückschau, bevor der Blick sich nach vorn richtet, auf das kommende Jahr.
Wie schon öfter starte ich meine Rückblick-Reihe mit Bildern aus dem vergangenen Jahr.
Ein Monat, ein Bild.

Januar - Zur Ruhe kommen und Kraft tanken in Dänemark

Februar - Spaziergänge im Schnee, im Park, im Wald, ...

März - Die ersten Frühilngssonnenstrahlen genießen

April - Den Frühling mit lieben Freunden und Familie feiern

Mai - Viel Zeit mit dem Liebsten verbringen, z.B. beim gemeinsamen Frühstück

Juni - Sich trauen, sich trauen lassen - kurz: heiraten

Juli - Abende auf dem Balkon mit Erdbeeren, Schneemilch und guter Gesellschaft

August - Ausflüge mit dem Fahrrad

September - Immer wieder neue Winkel und Ecken in der Heimat entdecken

Oktober - Gemeinsam Wien erkunden, auf Hochzeitsreise

November - Wieder eine neue Ecke entdecken und ans Meer fahren

Dezember - so viel Zeit wie möglich zu Hause verbringen, backen, kochen, den Jahresausklang genießen und zelebrieren

An dieser Stelle findet ihr alle 12 von 12 aus 2015, außerdem hier (2013) und hier (2014) die bildlichen Jahresrückblicke der Vergangenheit.


27

Dienstag, 7. Juli 2015

twenty seven years twenty seven years old
the only thing i know
the only thing i get told
i've gotta sell out if i wanna get sold
don't want the devil to be taking my soul, I
write songs that come from the heart
i don't give a fuck if they get in to the chart or not
only way i can be
is to say what i see
and have no shadow hanging over me


i don't know where i'm running but i know how to run
'cos running's the thing i've always done
i don't know what i'm doing but i know what i've done
i'm a hungry heart i'm a loaded gun


twenty seven years twenty seven years now
only thing i know
i know that i don't know how
to please everybody all of the time,
'cos everybody's always fucking changing their minds
a little bit faded
a little bit jaded
not gonna stop and i won't be persuaded
to write words i can't believe in
to see my face on a video screen

i don't know where i'm running but i know how to run
'cos running's the thing i've always done
i don't know what i'm doing but i know what i've done
i'm a hungry heart i'm a loaded gun

twenty seven years twenty seven years done
written six hundred songs only twelve get sung
eighty seven thousand cigarettes have passed through these lungs
and every single day i wish i'd never smoked one

a week brushing my teeth and a week getting my haircut
eight years sleeping i'm still tired when i wake up
a whole year eating and i still lost weight fuck
five proper girlfriends and five messy breakups

twenty seven birthdays twenty seven new years
thirty thousand quid just so i could have a few beers
ever dying old hopes
ever growing new fears
don't know where i'm going but i know how i got here


i don't know where i'm running but i know how to run
'cos running's the thing i've always done
i don't know what i'm doing but i know what i've done,
i'm a hungry heart i'm a loaded gun,
i don't know where i'm running but i know how to run
'cos running's the thing i've always done
i don't know what i'm doing but i know what i've done
i'm a hungry heart i'm a loaded gun

Entspannung im Alltag

Donnerstag, 15. Januar 2015

Im Alltag fällt es mir manchmal schwer, einfach zu entspannen und loszulassen. Momentan merke ich das vor allem am Abend. Meine Energie ist aufgebraucht, aber ich finde keinen Tagesabschluss. Ich sitze zum Beispiel im Wohnzimmer und schaue eine Serie. Mir fallen fast die Augen zu und das kommuniziere ich auch. Wenn der Liebste dann aber vorschlägt, ins Bett zu gehen, kann ich nicht. Ich kann nicht benennen, was mich davon abhält; ich stehe dann gewissermaßen zwischen den Stühlen und weiß mir nicht zu helfen. Vielleicht brauche ich doch wieder so etwas wie ein Einschlafritual. Etwas, um den Tag zu beenden und zur Ruhe zu kommen. Bücher funktionieren da leider nur bedingt - meist machen die mich eher neugieirg und ich möchte immer weiterlesen, finde noch weniger ein Ende.
Für den Tag bin ich gerade auf der Suche nach verschiedenen Möglichkeiten, die mich entspannen und ein wenig abschalten lassen. Früher ging ich mit meinem Hund am Nachmittag raus. Fast immer die gleiche Strecke. So konnte ich draußen sein, abschalten, die Gedanken ziehen lassen. Ich denke, dass ich abschalten konnte, hängt aber vor allem damit zusammen, dass es immer der gleiche Ablauf, die gleiche Strecke war. Würde ich jetzt einfach so rausgehen, am Fluss entlang, wäre mir das schnell zu viel. Zu viel zu sehen, zu hören, zu riechen. Da funktionieren meine Filter einfach nicht gut genug; zumal wenn ich ohnehin schon müde und erschöpft bin.
Vor einigen Tagen half mir ein Mandala, zur Ruhe zu kommen. Ich konnte mich ganz auf das Muster und die Farben konzentrieren. So wurde ich entspannter, schaltete ab. Manchmal ist mir aber auch das zuviel.
Also habe ich mich eben einfach auf das Sofa gelegt, Kopfhörer aufgesetzt und meiner Entspannungsplaylist gelauscht. Ich habe sie schon vor einiger Zeit angelegt, seitdem aber nur selten genutzt.




Heute hat sie mir sehr geholfen. Ich konnte einfach daliegen, die Wand anschauen und der Musik lauschen. Nun fühle ich mich entspannt, aber nicht mehr so unglaublich müde. Einfach relaxt. Sie besteht nur aus sieben Liedern, das erste ist gewissermaßen der Auftakt zur Entspannung, das letzte Lied "weckt" mich wieder. Es enthält als einziges auch Text und ist für mich entspannt-positiv besetzt. Nun fühle ich mich dem restlichen Tag gut gewachsen und mag mich nicht mehr einfach nur im Bett verkriechen.

Ein Rückblick II | 2014

Dienstag, 30. Dezember 2014

Noch einmal nehme ich den Kalender, der nun fast ausgedient hat, in die Hand. Blättere um, lese mich fest, erinnere mich... An ein schönes, anstrengendes, immer wieder neues Jahr.

Januar, Februar, März

Nachdem wir Silvester bei Freunden verbracht haben, gehen wir das neue Jahr ganz ruhig an. Noch eine gute Woche habe ich Zeit, ehe Uni und Arbeit mich wieder nach Berlin rufen. Am Wochenende kommen Freunde zu einer Einweihungsfeier vorbei, wir sitzen in der neuen Küche und lachen, reden und lassen es uns gutgehen. Es ist schön, wieder in der Heimat zu sein.Das erste Vierteljahr pendele ich nach Berlin, wohne dort in der Wohnung einer Freundin und mache meine letzten beiden Seminare für den Bachelor-Abschluss. Außerdem arbeite ich auch noch dort. So muss ich mich jetzt nicht um einen neuen Job kümmern und wenn ich ohnehin dort bin... In der Zeit in der Heimat - die nun auch wieder Zuhause ist - gehe ich ins Kino, zu einer Buchvorstellung und stelle zwei Hausarbeiten fertig. Nachdem ich seit meiner Kindheit nicht mehr da war, gehe ich mit Freundinnen und Bekannten auch mal wieder zum Fasching; es ist unerwartet lustig und die Zeit vergeht wie im Flug. Als Abschluss der Berlinzeit geht es mit dem Liebsten und Freunden nochmal für ein Wochenende dorthin. Ich genieße die Zeit, freue mich aber auch auf die nun kommende Zeit.


April, Mai, Juni

Der April beginnt mit einer Wiedereingliederungsschulung; ich möchte bis zum Studienbeginn im Oktober wieder als Flugbegleiterin arbeiten und 'nebenbei' meine Bachelor-Arbeit schreiben. Dass das so nicht möglich ist, kann ich zu Beginn noch nicht glauben. Ostern verbringe ich entspannt mit dem Liebsten und meiner Mama. Danach überschlägt sich alles: Ich werde krank, kann nicht mehr arbeiten und schaffe auch nichts für meine Bachelor-Arbeit. Das gesamte Studium über hatte ich einen, zeitweise auch zwei Jobs. Nun komme ich kaum aus dem Bett. Ich möchte nur schlafen und über nichts mehr nachdenken müssen. Irgendwie schreibe ich meine Bachelor-Arbeit und gebe sie ab. Krankgeschrieben bin ich die ganze Zeit über. Schlecht komme ich mir dabei vor, aber es nützt ja nichts. Die Order: Mich schonen, mir Gutes tun. Dazwischen: Eine Konfirmation, Arzttermine, Mittelaltermärkte, ein grandioser Opernbesuch. Außerdem hat der Liebste Geburtstag und wir feiern gemeinsam. Ende Juni dann wieder eine Fahrt nach Berlin: Der Liebste hat Absolventenfeier und ich bin so stolz auf ihn! Wir treffen liebe Freunde und haben eine wirklich schöne Zeit. Langsam erhole ich mich.


Juli, August, September

Meinen Geburtstag verbringe ich ruhig. Ich gehe mit dem Liebsten essen und plane eine Wiedereingliederung. Diese wird jedoch abgelehnt, stattdessen bekomme ich meine Kündgigun. Und zum ersten Mal entspanne ich mich wirklich, eine riesige Last fällt von mir ab! Die Schwester des Liebsten heiratet und ich bin tatsächlich zu Tränen gerührt - das hätte ich von mir so eigentlich nicht gedacht. Die Hochzeit ist wirklich schön und das Wetter spielt auch mit. Wieder einmal gehe ich ins Kino, außerdem pflücke ich Erd-, Him- und Blaubeeren und koche daraus Marmelade. Über 30 Gläser sollten bis ins nächste Jahr hinein reichen. Mein Bruder und meine Mama feiern Geburtstag, wir grillen bei Freunden und versuchen schließlich, unsere kleine Mieze mit einer anderen Katze zu vergesellschaften - ein Versuch, der grandios scheitert. Gerade erholen wir uns davon, da kommen auch schon Freunde zu Besuch und bleiben über ein langes Wochenende. Wir sind viel draußen, reden bis tief in die Nacht und lernen die Stadt noch einmal von einer anderen Seite kennen. Außerdem gehen wir zu diversen Ausstellungen. Ich bekomme die Zusage für das Master-Studium und bereite mich innerlich darauf vor, dass es ab Oktober wieder losgeht. Bin ich schon bereit dazu? Wie wird es sein, hier zu studieren?


Oktober, November, Dezember

Der Liebste und ich fahren nach Stuttgart, um eine Ausstellung zu besuchen. Die Stadt hat es uns nicht angetan, aber allein für Fastnacht der Hölle hat es sich sehr gelohnt! Einen Tag früher als geplant fahren wir nach Hause. Das Studium beginnt und es gefällt mir sehr, auch wenn ich meine Kommiliton*innen, die Uni und auch die Dozent*innen sehr vermisse. Alles ist so anders und neu, ich gewöhne mich nur langsam daran. Zwei Kurse gebe ich wieder ab, nachdem ich einen neuen Job angenommen habe. Ich will mich nicht wieder permanent überfordern. Da ich weder BAföG, noch sonst irgendetwas bekomme, kann ich auch gut sechs Semester für den Master einplanen. Der neue Job macht mir unglaublich viel Spaß. Auch wenn ich früh aufstehen muss, bin ich sehr gern dort und die acht Stunden vergehen wie im Flug. Eine meiner besten Freundinnen feiert nicht nur Halloween, sondern auch gleich noch ihren Umzug (in meine Nähe) sowie ihren Geburtstag. Es gibt noch mehr Geburtstage und daneben wieder ein paar Kinobesuche. Nach Berlin zieht es uns Anfang Dezember noch einmal. Alle paar Jahre ist das auch wirklich nötig, sonst bekomme ich doch ein wenig Sehsncuht. Zwischen all dem schönen haben wir seit September zwei Löcher in unserem Badezimmer - nach unten zu den Vermietern und nach oben, wo sie den Dachboden zu einer Wohnung ausbauen. Das setzt mir wirklich zu. Irgendwie schaffen wir es dann doch, alles so zu beschleunigen, dass du Weihnachten die Löcher zu sind. Das wurde wirklich Zeit! Insgesamt sechs Mal haben die Handwerker uns versetzt, ohne abzusagen. Ich freue mich auf das kommende Jahr, wenn wir das Badezimmer dann wirklich 'schön' machen können. Irgendwie komme ich doch etwas in Weihnachtsstimmung. Bestimmt hilft da auch das Plätzchenbacken und die Kerzen überall in der Wohnung. Den 24. verbringen wir ganz entspannt. Wir schlafen aus, frühstücken gemütlich und schmücken dann den Baum. Ein paar Weihnachtsfilme müssen natürlich auch sein. Am frühen Abend machen wir Bescherung und holen uns dann etwas zu essen. Für den 25. hat mein Papa uns zu sich eingeladen, um seinen Geburtstag zu feiern. Da gibt es noch einmal Bescherung und sehr viel, sehr gutes Essen. Außerdem sind Freunde da, die ich schon ewig nicht gesehen habe. Am 26. reisen die Geschwister (plus Anhang) der Liebsten an, abends gibt es ein riesiges Weihnachtsessen, zu dem jeder (meine Mama und Freunde sind noch dabei) etwas mitgebracht hat. Müde und erschöpft fallen wir ins Bett und sind froh, den 27. und 28. ganz ruhig und für uns verbringen zu können.



Nun steht noch Silvester mit Freunden an und dann... dann geht es endlich mal wieder nach Dänemark. In ein Ferienhaus am Strand, mit Sauna und Kamin. Ich freue mich schon so sehr darauf!

3. Advent

Dienstag, 16. Dezember 2014


Das vergangene Adventswochenende war wirklich schön und sehr entspannt. Wir ließen es ganz langsam angehen, während der Liebste ab Samstagmittag arbeiten musste, backte ich meine ersten Lussekatter - und ich muss mich selbst loben: Der Teig ist einfach fabelhaft. Fluffig, würzig, zartgelb.


Damit im Gepäck holte ich den Liebsten von der Arbeit und flugs ging es zu meiner Mama, die ganz ausgezeichnet gekocht hatte. Unregelmäßig treffen wir uns an den Wochenenden und kochen gemeinsam oder für den jeweils anderen. Danach war uns nur noch nach schlafen zumute, so müde, vollgegessen und zufrieden waren wir. Am Sonntag frühstückten wir dann ganz entspannt
 und nahmen uns auch sonst nichts großes vor. Unglaublich, dass schon in wenigen Tagen der 4. Advent ist - und in knapp einer Woche bereits Weihnachten. Ich freue mich sehr auf die Feiertage, auf die Gespräche, das gute Essen und die entspannte Zeit.

2. Advent

Montag, 8. Dezember 2014

Den zweiten Advent verbrachte ich in Berlin, im Zug und Zuhause. Von Donnerstag bis Sonntag waren wir zu siebt in Berlin. Es war toll, anstrengend, laut, erschöpfend, wunderbar!
Es gab leckeres Essen, wie immer entdeckte ich noch ein paar neue Berlin-Plätze, im Nikolaiviertel gab es Kinderpunsch und die Feuerzangenbowle, inklusive Wolldecken, damit niemand frieren musste. Wir schliefen alle zusammen in einer Zwei-Zimmer-Wohnung und fanden es gar nicht schlimm.
Am Donnerstag hatten der Liebste und ich Zeit, gemeinsam unser Berlin noch einmal nachzuspüren, Zeit gemeinsam zu verbringen und dann für alle zu kochen.
Ein gutes Wochenende war das. Heute stand dann erst Arbeit auf dem Plan, anschließend drei Maschinen Wäsche und nun gibt es Tee, etwas zu Essen und danach ein entspannendes Bad. Morgen habe ich überraschend frei und ich freue mich darauf, nun doch früher als geplant mal wieder ausschlafen und nichts tun zu können und zu dürfen.





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