Hui, die vorletzten "12 von 12" in diesem Jahr... Dieses Mal ebenfalls ein Arbeitstag, also mal schauen, wie es wohl wird.
Heute kann ich ausschlafen, während der Liebste zum Arzt muss. Ich kuschele mich nochmal ein und döse ein wenig vor mich hin, beschließe dann aber, doch aufzustehen. Ganz wichtig nach dem Aufstehen: Tee! Der macht sich sehr gut im neuen Kreativzimmer, welches durch die letzte Ausmist-Umräum-Geschichte entstanden ist.
Der Liebste kommt zurück und bringt mir - oh wie fein - einen Stutenmann mit! Gestern nach der Arbeit gab es keine mehr und so freue ich mich über dieses schöne (und leckere) Frühstück. Danach mache ich mich endlich daran, den diesjährigen Adventskalender fertigzustellen. Er wird über dem Schreibtisch des Liebsten hängen und ich hoffe, dass er sich sehr darüber freut. So früh war ich übrigens noch nie dran - aber ich habe mich daran gehalten, das Jahr über immer mal wieder Klenigkeiten zu sammeln, sodass mir nun nur noch zwei "Türchen" fehlen.
Zur Arbeit geht es heute mit dem Auto, was für ein Glück. Dort dann das Übliche - und dazu ein bisschen Gekritzel. So vertreibe ich mir die Zeit und hoffentlich auch meine Rücken-Nacken-Kopfschmerzen, die mich seit Tagen begleiten.
Schließlich hilft auch der Glückskäfer nicht mehr, ich muss mich krankmelden. Unterwegs rufe ich den Arzt an, der glücklicherweise noch Zeit für mich hat.
Der Weg dorthin ist ein bisschen länger, aber so schaffe ich es, endlich mein Buch zu beenden. "Ein ganzes Leben" heißt es und hat mich wirklich sehr berührt. Zum Abendessen gibt es Bagel, Obst mit Joghurt und - leider - eine Schmerztablette, deren Wirkung auf sich warten lässt.
Katzenflausch und eine Folge "Columbo" machen zum Glück alles wieder gut und langsam wirkt auch die Tablette. Da die mich aber immer sehr müde macht, geht's nun dann auch mal ins Bett!
Mehr 12 von 12 gibt's wie immer bei Caro
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Ein kleiner Rückblick.
Montag, 4. Mai 2015
Huch, wo ist der April geblieben? Es gäbe so viel zu schreiben und zu
erzählen. Vom Brieffreundinnentreffen, von wichtigen Plänen, von der
Uni, der Arbeit, ... Aber die Zeit dazu konnte ich mir bisher einfach nicht nehmen.
Ich hoffe da sehr auf den Mai, der durch die vielen Feiertage vielleicht etwas ruhiger wird.
Einen kleinen Rückblick wollte ich aber dennoch schreiben, denn im April habe ich endlich meine Brieffreundin getroffen und es war so schön!
Was hatte ich Angst. Davor, dass sie mich nicht mag, dass ich sie nicht mag, dass der Liebste sie und/oder ihren Freund nicht mag.
Doch all die Ängste waren ganz unbegründet, denn als wir uns auf einem Mittelaltermarkt zum ersten Mal trafen, fielen wir uns gleich um den Hals. Es fühlte sich einfach an, als sei sie eine Freundin, die ich lange nicht gesehen habe. Genau richtig.
Wir verbrachten einen wunderbaren Tag, redeten ganz viel und am Ende hatte ich einen Sonnenstich und sie und der Liebste Sonnenbrand. Das kann meine schöne Erinnerung jedoch nicht trüben.
Gleich in der Woche darauf sollten wir uns wiedersehen, bei einem Theatertreffen. Uns war die Zeit viel zu kurz und so freute ich mich, dass sie zusagte, als ich sie anschließend noch zu uns nach Hause einlud.
Und in der vergangenen Woche sahen wir uns ganze drei Mal! Unser Gesprächsstoff wird nicht weniger, ganz im Gegenteil. Und schreiben tun wir uns auch noch (meine Befürchtung war ja zwischenzeitlich, dass wir das Schreiben gar nicht mehr 'brauchen', wenn wir uns öfter sehen). Letzte Woche Dienstag waren wir gemeinsam beim Chor, am Freitag gingen wir zusammen ins Kino und am Samstag... Hachja. Darüber mag ich noch nicht schreiben - das muss noch etwas warten.
Jedenfalls verbrachten wir dann spontan auch den Abend zusammen, es gab leckeres Essen und wir saßen lange zusammen.
Außerdem begann im April mein zweites Mastersemester und ich habe vier wirklich gute Kurse. Ich bin froh, dass das alles so geklappt hat, nur die beiden Hausarbeiten aus dem ersten Semester wollen endlich geschrieben werden, aber da komme ich noch nicht so richtig voran. Vielleicht muss ich mir mal wieder einen Schreib-Lese-Plan machen, um wirklich endlich etwas zu schaffen. Mit etwas Disziplin lässt sich das gut mit der Arbeit vereinbaren.
Da wird es auch immer besser und ich denke, dass ich mich wirklich dort eingelebt und mich daran gewöhnt habe. Es dauert ja immer ein wenig, aber inzwischen bekomme ich nicht mehr nach vier Stunden Kopfschmerzen oder bin einfach nur müde - zumindest nicht immer.
Ich hoffe da sehr auf den Mai, der durch die vielen Feiertage vielleicht etwas ruhiger wird.
Einen kleinen Rückblick wollte ich aber dennoch schreiben, denn im April habe ich endlich meine Brieffreundin getroffen und es war so schön!
Was hatte ich Angst. Davor, dass sie mich nicht mag, dass ich sie nicht mag, dass der Liebste sie und/oder ihren Freund nicht mag.
Doch all die Ängste waren ganz unbegründet, denn als wir uns auf einem Mittelaltermarkt zum ersten Mal trafen, fielen wir uns gleich um den Hals. Es fühlte sich einfach an, als sei sie eine Freundin, die ich lange nicht gesehen habe. Genau richtig.
Wir verbrachten einen wunderbaren Tag, redeten ganz viel und am Ende hatte ich einen Sonnenstich und sie und der Liebste Sonnenbrand. Das kann meine schöne Erinnerung jedoch nicht trüben.
Gleich in der Woche darauf sollten wir uns wiedersehen, bei einem Theatertreffen. Uns war die Zeit viel zu kurz und so freute ich mich, dass sie zusagte, als ich sie anschließend noch zu uns nach Hause einlud.
Und in der vergangenen Woche sahen wir uns ganze drei Mal! Unser Gesprächsstoff wird nicht weniger, ganz im Gegenteil. Und schreiben tun wir uns auch noch (meine Befürchtung war ja zwischenzeitlich, dass wir das Schreiben gar nicht mehr 'brauchen', wenn wir uns öfter sehen). Letzte Woche Dienstag waren wir gemeinsam beim Chor, am Freitag gingen wir zusammen ins Kino und am Samstag... Hachja. Darüber mag ich noch nicht schreiben - das muss noch etwas warten.
Jedenfalls verbrachten wir dann spontan auch den Abend zusammen, es gab leckeres Essen und wir saßen lange zusammen.
Außerdem begann im April mein zweites Mastersemester und ich habe vier wirklich gute Kurse. Ich bin froh, dass das alles so geklappt hat, nur die beiden Hausarbeiten aus dem ersten Semester wollen endlich geschrieben werden, aber da komme ich noch nicht so richtig voran. Vielleicht muss ich mir mal wieder einen Schreib-Lese-Plan machen, um wirklich endlich etwas zu schaffen. Mit etwas Disziplin lässt sich das gut mit der Arbeit vereinbaren.
Da wird es auch immer besser und ich denke, dass ich mich wirklich dort eingelebt und mich daran gewöhnt habe. Es dauert ja immer ein wenig, aber inzwischen bekomme ich nicht mehr nach vier Stunden Kopfschmerzen oder bin einfach nur müde - zumindest nicht immer.
Produktive Tage
Freitag, 27. März 2015
Es gibt so Tage, die fühlen sich schon vormittags angenehm rund an. Meist sind es Tage, an denen ich nicht zu lange geschlafen habe (aber trotzdem ausgeschlafen bin), an denen ich viel geschafft habe (ohne mich zu hetzen) und an denen ich meinen Kopf sortieren konnte (ich habe zwei Listen geschrieben und wichtige Dinge geplant).
So ein Tag ist heute, wie mir scheint: Ich habe drei Arbeitstage hinter mir und nur noch vier Stunden Arbeit liegen vor mir, bevor das Wochenende beginnt. Ich konnte ausschlafen, in Ruhe wach werden und dann ganz entspannt frühstücken. Ich habe wichtige (und schöne) Mails geschrieben. Ich konnte meine Arbeitszeiten für April in meine Kalender (Taschenbegleiter und Wandkalender) übertragen und gleich dazu noch schöne Ereignisse, die mich im nächsten Monat erwarten. Das Osterwochenende habe ich für mich sortiert, strukturiert und mir aufgeschrieben, was ich wann erledigen möchte. Ebenso habe ich auch schöne Dinge eingetragen. Mein Gehalt ist eingetroffen und so konnte ich zwei Überweisungen tätigen, die noch anstanden. Ich habe die Wäsche zusammengelegt, mich um meine Pflanzen gekümmert.
Ich habe meinen mp3-Player aktualisiert, meine Bilder auf dem PC sortiert und durchgesehen, außerdem trinke ich gerade meine dritte Tasse Tee. Gleich gibt es dann noch Reste vom Curry gestern und dann werde ich mich für die Arbeit fertigmachen. Morgen freue ich mich auf das Bärlauchpflücken mit dem Liebsten. Abends gehen wir dann mit meinem Vater essen und nächste Woche gehe ich mit meiner Mama und einer Freundin ins Kino - außerdem muss ich nur drei Mal (Montag, Mittwoch und Donnerstag) arbeiten, bevor ich vier Tage frei habe.
Die letzte Zeit war wirklich stressig, aber ich bin froh, dass nun wieder etwas ruhigere (oder: anders stressige) Tage kommen und ganz viel Zeit, um Kraft zu tanken.
So ein Tag ist heute, wie mir scheint: Ich habe drei Arbeitstage hinter mir und nur noch vier Stunden Arbeit liegen vor mir, bevor das Wochenende beginnt. Ich konnte ausschlafen, in Ruhe wach werden und dann ganz entspannt frühstücken. Ich habe wichtige (und schöne) Mails geschrieben. Ich konnte meine Arbeitszeiten für April in meine Kalender (Taschenbegleiter und Wandkalender) übertragen und gleich dazu noch schöne Ereignisse, die mich im nächsten Monat erwarten. Das Osterwochenende habe ich für mich sortiert, strukturiert und mir aufgeschrieben, was ich wann erledigen möchte. Ebenso habe ich auch schöne Dinge eingetragen. Mein Gehalt ist eingetroffen und so konnte ich zwei Überweisungen tätigen, die noch anstanden. Ich habe die Wäsche zusammengelegt, mich um meine Pflanzen gekümmert.
Ich habe meinen mp3-Player aktualisiert, meine Bilder auf dem PC sortiert und durchgesehen, außerdem trinke ich gerade meine dritte Tasse Tee. Gleich gibt es dann noch Reste vom Curry gestern und dann werde ich mich für die Arbeit fertigmachen. Morgen freue ich mich auf das Bärlauchpflücken mit dem Liebsten. Abends gehen wir dann mit meinem Vater essen und nächste Woche gehe ich mit meiner Mama und einer Freundin ins Kino - außerdem muss ich nur drei Mal (Montag, Mittwoch und Donnerstag) arbeiten, bevor ich vier Tage frei habe.
Die letzte Zeit war wirklich stressig, aber ich bin froh, dass nun wieder etwas ruhigere (oder: anders stressige) Tage kommen und ganz viel Zeit, um Kraft zu tanken.
Arbeit, Studium, Alltag
Mittwoch, 11. März 2015
Momentan komme ich gar nicht zum Bloggen. Zwar habe ich ganz viele Ideen - bei einer Fastenaktion wollte ich mitmachen, außerdem von meinem Studium schreiben und der neuen Arbeit - aber wenn ich dann nach der Arbeit gegen 20.30 Uhr nach Hause komme, will ich eigentlich nur noch ins Bett. Ich gewöhne mich nur langsam an die neue Arbeit, doch ich merke, dass sie mir Spaß bereitet und dass ich sie gut mache(n kann). Ich bekomme positives Feedback, was mich bestärkt.
Daneben versuche ich, schon mal etwas für meine beiden Hausarbeiten zu machen, die noch geschrieben werden müssen. Außerdem bin ich gerade dabei, die Wohnung zu entrümpeln, nicht mehr benötigtes wegzuwerfen und alles einmal auf den Kopf zu stellen. Ein paar Räume habe ich schon geschafft, momentan habe ich mir die Küche vorgenommen. Es wird alles, auch wenn das Gästezimmer momentan eher eine Abstellkammer gleicht. Doch da erst zu Ostern ein Studienfreund des Liebsten und mir aus Berlin kommt, haben wir noch Zeit dazu, auch diesen Raum wieder schön herzurichten.
Ich lese quasi gar nichts, Hörbücher mag ich auch nicht hören (nach all der Telefoniererei an der Arbeit sicher nachvollziehbar) und außer ein paar Folgen der aktuellen Serie, bleibt auch der Fernseher aus. Meine Lieblingsblogs durchstöbere ich, ich höre Musik und versuche, mich zu entspannen.
Ich weiß: Bald habe ich wieder ganz viel Muße, um zu bloggen. Das neue Semester beginnt Mitte April und dann werde ich auch wieder weniger arbeiten. Die Wochenenden werde ich frei haben - und mit etwas Glück auch Montag oder Freitag noch dazu.
Bis dahin stöbere ich (manchmal) in alten Bildern und sehne mich nach etwas Urlaub... Wie zum Beispiel nach Colmar, wo ich im Mai 2013 auf Exkursion war.
Daneben versuche ich, schon mal etwas für meine beiden Hausarbeiten zu machen, die noch geschrieben werden müssen. Außerdem bin ich gerade dabei, die Wohnung zu entrümpeln, nicht mehr benötigtes wegzuwerfen und alles einmal auf den Kopf zu stellen. Ein paar Räume habe ich schon geschafft, momentan habe ich mir die Küche vorgenommen. Es wird alles, auch wenn das Gästezimmer momentan eher eine Abstellkammer gleicht. Doch da erst zu Ostern ein Studienfreund des Liebsten und mir aus Berlin kommt, haben wir noch Zeit dazu, auch diesen Raum wieder schön herzurichten.
Ich lese quasi gar nichts, Hörbücher mag ich auch nicht hören (nach all der Telefoniererei an der Arbeit sicher nachvollziehbar) und außer ein paar Folgen der aktuellen Serie, bleibt auch der Fernseher aus. Meine Lieblingsblogs durchstöbere ich, ich höre Musik und versuche, mich zu entspannen.
Ich weiß: Bald habe ich wieder ganz viel Muße, um zu bloggen. Das neue Semester beginnt Mitte April und dann werde ich auch wieder weniger arbeiten. Die Wochenenden werde ich frei haben - und mit etwas Glück auch Montag oder Freitag noch dazu.
Bis dahin stöbere ich (manchmal) in alten Bildern und sehne mich nach etwas Urlaub... Wie zum Beispiel nach Colmar, wo ich im Mai 2013 auf Exkursion war.
Drunter & Drüber
Donnerstag, 29. Januar 2015
Es gibt so Wochen, da geht alles durcheinander. Das ist auch der Grund für die Ruhe, die hier momentan herrscht. Der Liebste und ich renovieren unser Badezimmer. Nachdem wir ja mehr als drei Monate ein Loch in Decke und Boden hatten, wollen wir es uns nun richtig schön machen. Dazu brauchen wir vor allem Fliesenfarbe, um die blauen Fliesen weiß zu machen. Außerdem muss eine Wand neu tapeziert werden. Dazu haben wir uns noch ein neues Waschbecken, eine Arbeitsplatte und einige Kleinigkeiten gekauft. Nachdem die letzte Zeit ganz im Zeichen der Vorbereitung stand (Löcher schließen, Ecken verputzen, alte Tapete entfernen), geht es dann am Wochenende mit Hilfe von Freunden richtig rund. Vorher-Nachher-Bilder wird es natürlich auch geben!
Neben dem Badezimmer geht mein erstes Master-Semester seinem Ende zu und ich habe heute die Zusage zu einem neuen Job bekommen. Nachdem mein alter Job auf eine reine Urlaubsvertretung eingekürzt wurde und ich nicht wusste, was ich tun sollte, habe ich schnell drei Bewerbungen geschrieben. Und da ist er nun: der hoffentlich perfekte Job für die Zeit meines Master-Studiums. Inklusive Kranken-, Urlaubs- und Weihnachtsgeld! Viel Luxus für eine Studentin, die (noch) nichts von alldem gewöhnt ist. Gestern war die Bewerberrunde und heute Mittag kam dann die ersehnte Zusage. Am 9. Februar beginnt die Schulung. Bis dahin kann ich noch einmal durchatmen, das Badezimmer fertigstellen und Kraft tanken!
Neben dem Badezimmer geht mein erstes Master-Semester seinem Ende zu und ich habe heute die Zusage zu einem neuen Job bekommen. Nachdem mein alter Job auf eine reine Urlaubsvertretung eingekürzt wurde und ich nicht wusste, was ich tun sollte, habe ich schnell drei Bewerbungen geschrieben. Und da ist er nun: der hoffentlich perfekte Job für die Zeit meines Master-Studiums. Inklusive Kranken-, Urlaubs- und Weihnachtsgeld! Viel Luxus für eine Studentin, die (noch) nichts von alldem gewöhnt ist. Gestern war die Bewerberrunde und heute Mittag kam dann die ersehnte Zusage. Am 9. Februar beginnt die Schulung. Bis dahin kann ich noch einmal durchatmen, das Badezimmer fertigstellen und Kraft tanken!
Ein Rückblick II | 2014
Dienstag, 30. Dezember 2014
Noch einmal nehme ich den Kalender, der nun fast ausgedient hat, in die Hand. Blättere um, lese mich fest, erinnere mich... An ein schönes, anstrengendes, immer wieder neues Jahr.
Januar, Februar, März
Nachdem wir Silvester bei Freunden verbracht haben, gehen wir das neue Jahr ganz ruhig an. Noch eine gute Woche habe ich Zeit, ehe Uni und Arbeit mich wieder nach Berlin rufen. Am Wochenende kommen Freunde zu einer Einweihungsfeier vorbei, wir sitzen in der neuen Küche und lachen, reden und lassen es uns gutgehen. Es ist schön, wieder in der Heimat zu sein.Das erste Vierteljahr pendele ich nach Berlin, wohne dort in der Wohnung einer Freundin und mache meine letzten beiden Seminare für den Bachelor-Abschluss. Außerdem arbeite ich auch noch dort. So muss ich mich jetzt nicht um einen neuen Job kümmern und wenn ich ohnehin dort bin... In der Zeit in der Heimat - die nun auch wieder Zuhause ist - gehe ich ins Kino, zu einer Buchvorstellung und stelle zwei Hausarbeiten fertig. Nachdem ich seit meiner Kindheit nicht mehr da war, gehe ich mit Freundinnen und Bekannten auch mal wieder zum Fasching; es ist unerwartet lustig und die Zeit vergeht wie im Flug. Als Abschluss der Berlinzeit geht es mit dem Liebsten und Freunden nochmal für ein Wochenende dorthin. Ich genieße die Zeit, freue mich aber auch auf die nun kommende Zeit.
Der April beginnt mit einer Wiedereingliederungsschulung; ich möchte bis zum Studienbeginn im Oktober wieder als Flugbegleiterin arbeiten und 'nebenbei' meine Bachelor-Arbeit schreiben. Dass das so nicht möglich ist, kann ich zu Beginn noch nicht glauben. Ostern verbringe ich entspannt mit dem Liebsten und meiner Mama. Danach überschlägt sich alles: Ich werde krank, kann nicht mehr arbeiten und schaffe auch nichts für meine Bachelor-Arbeit. Das gesamte Studium über hatte ich einen, zeitweise auch zwei Jobs. Nun komme ich kaum aus dem Bett. Ich möchte nur schlafen und über nichts mehr nachdenken müssen. Irgendwie schreibe ich meine Bachelor-Arbeit und gebe sie ab. Krankgeschrieben bin ich die ganze Zeit über. Schlecht komme ich mir dabei vor, aber es nützt ja nichts. Die Order: Mich schonen, mir Gutes tun. Dazwischen: Eine Konfirmation, Arzttermine, Mittelaltermärkte, ein grandioser Opernbesuch. Außerdem hat der Liebste Geburtstag und wir feiern gemeinsam. Ende Juni dann wieder eine Fahrt nach Berlin: Der Liebste hat Absolventenfeier und ich bin so stolz auf ihn! Wir treffen liebe Freunde und haben eine wirklich schöne Zeit. Langsam erhole ich mich.
Juli, August, September
Meinen Geburtstag verbringe ich ruhig. Ich gehe mit dem Liebsten essen und plane eine Wiedereingliederung. Diese wird jedoch abgelehnt, stattdessen bekomme ich meine Kündgigun. Und zum ersten Mal entspanne ich mich wirklich, eine riesige Last fällt von mir ab! Die Schwester des Liebsten heiratet und ich bin tatsächlich zu Tränen gerührt - das hätte ich von mir so eigentlich nicht gedacht. Die Hochzeit ist wirklich schön und das Wetter spielt auch mit. Wieder einmal gehe ich ins Kino, außerdem pflücke ich Erd-, Him- und Blaubeeren und koche daraus Marmelade. Über 30 Gläser sollten bis ins nächste Jahr hinein reichen. Mein Bruder und meine Mama feiern Geburtstag, wir grillen bei Freunden und versuchen schließlich, unsere kleine Mieze mit einer anderen Katze zu vergesellschaften - ein Versuch, der grandios scheitert. Gerade erholen wir uns davon, da kommen auch schon Freunde zu Besuch und bleiben über ein langes Wochenende. Wir sind viel draußen, reden bis tief in die Nacht und lernen die Stadt noch einmal von einer anderen Seite kennen. Außerdem gehen wir zu diversen Ausstellungen. Ich bekomme die Zusage für das Master-Studium und bereite mich innerlich darauf vor, dass es ab Oktober wieder losgeht. Bin ich schon bereit dazu? Wie wird es sein, hier zu studieren?
Der Liebste und ich fahren nach Stuttgart, um eine Ausstellung zu besuchen. Die Stadt hat es uns nicht angetan, aber allein für Fastnacht der Hölle hat es sich sehr gelohnt! Einen Tag früher als geplant fahren wir nach Hause. Das Studium beginnt und es gefällt mir sehr, auch wenn ich meine Kommiliton*innen, die Uni und auch die Dozent*innen sehr vermisse. Alles ist so anders und neu, ich gewöhne mich nur langsam daran. Zwei Kurse gebe ich wieder ab, nachdem ich einen neuen Job angenommen habe. Ich will mich nicht wieder permanent überfordern. Da ich weder BAföG, noch sonst irgendetwas bekomme, kann ich auch gut sechs Semester für den Master einplanen. Der neue Job macht mir unglaublich viel Spaß. Auch wenn ich früh aufstehen muss, bin ich sehr gern dort und die acht Stunden vergehen wie im Flug. Eine meiner besten Freundinnen feiert nicht nur Halloween, sondern auch gleich noch ihren Umzug (in meine Nähe) sowie ihren Geburtstag. Es gibt noch mehr Geburtstage und daneben wieder ein paar Kinobesuche. Nach Berlin zieht es uns Anfang Dezember noch einmal. Alle paar Jahre ist das auch wirklich nötig, sonst bekomme ich doch ein wenig Sehsncuht. Zwischen all dem schönen haben wir seit September zwei Löcher in unserem Badezimmer - nach unten zu den Vermietern und nach oben, wo sie den Dachboden zu einer Wohnung ausbauen. Das setzt mir wirklich zu. Irgendwie schaffen wir es dann doch, alles so zu beschleunigen, dass du Weihnachten die Löcher zu sind. Das wurde wirklich Zeit! Insgesamt sechs Mal haben die Handwerker uns versetzt, ohne abzusagen. Ich freue mich auf das kommende Jahr, wenn wir das Badezimmer dann wirklich 'schön' machen können. Irgendwie komme ich doch etwas in Weihnachtsstimmung. Bestimmt hilft da auch das Plätzchenbacken und die Kerzen überall in der Wohnung. Den 24. verbringen wir ganz entspannt. Wir schlafen aus, frühstücken gemütlich und schmücken dann den Baum. Ein paar Weihnachtsfilme müssen natürlich auch sein. Am frühen Abend machen wir Bescherung und holen uns dann etwas zu essen. Für den 25. hat mein Papa uns zu sich eingeladen, um seinen Geburtstag zu feiern. Da gibt es noch einmal Bescherung und sehr viel, sehr gutes Essen. Außerdem sind Freunde da, die ich schon ewig nicht gesehen habe. Am 26. reisen die Geschwister (plus Anhang) der Liebsten an, abends gibt es ein riesiges Weihnachtsessen, zu dem jeder (meine Mama und Freunde sind noch dabei) etwas mitgebracht hat. Müde und erschöpft fallen wir ins Bett und sind froh, den 27. und 28. ganz ruhig und für uns verbringen zu können.
Nun steht noch Silvester mit Freunden an und dann... dann geht es endlich mal wieder nach Dänemark. In ein Ferienhaus am Strand, mit Sauna und Kamin. Ich freue mich schon so sehr darauf!
Januar, Februar, März
Nachdem wir Silvester bei Freunden verbracht haben, gehen wir das neue Jahr ganz ruhig an. Noch eine gute Woche habe ich Zeit, ehe Uni und Arbeit mich wieder nach Berlin rufen. Am Wochenende kommen Freunde zu einer Einweihungsfeier vorbei, wir sitzen in der neuen Küche und lachen, reden und lassen es uns gutgehen. Es ist schön, wieder in der Heimat zu sein.Das erste Vierteljahr pendele ich nach Berlin, wohne dort in der Wohnung einer Freundin und mache meine letzten beiden Seminare für den Bachelor-Abschluss. Außerdem arbeite ich auch noch dort. So muss ich mich jetzt nicht um einen neuen Job kümmern und wenn ich ohnehin dort bin... In der Zeit in der Heimat - die nun auch wieder Zuhause ist - gehe ich ins Kino, zu einer Buchvorstellung und stelle zwei Hausarbeiten fertig. Nachdem ich seit meiner Kindheit nicht mehr da war, gehe ich mit Freundinnen und Bekannten auch mal wieder zum Fasching; es ist unerwartet lustig und die Zeit vergeht wie im Flug. Als Abschluss der Berlinzeit geht es mit dem Liebsten und Freunden nochmal für ein Wochenende dorthin. Ich genieße die Zeit, freue mich aber auch auf die nun kommende Zeit.
April, Mai, Juni
Der April beginnt mit einer Wiedereingliederungsschulung; ich möchte bis zum Studienbeginn im Oktober wieder als Flugbegleiterin arbeiten und 'nebenbei' meine Bachelor-Arbeit schreiben. Dass das so nicht möglich ist, kann ich zu Beginn noch nicht glauben. Ostern verbringe ich entspannt mit dem Liebsten und meiner Mama. Danach überschlägt sich alles: Ich werde krank, kann nicht mehr arbeiten und schaffe auch nichts für meine Bachelor-Arbeit. Das gesamte Studium über hatte ich einen, zeitweise auch zwei Jobs. Nun komme ich kaum aus dem Bett. Ich möchte nur schlafen und über nichts mehr nachdenken müssen. Irgendwie schreibe ich meine Bachelor-Arbeit und gebe sie ab. Krankgeschrieben bin ich die ganze Zeit über. Schlecht komme ich mir dabei vor, aber es nützt ja nichts. Die Order: Mich schonen, mir Gutes tun. Dazwischen: Eine Konfirmation, Arzttermine, Mittelaltermärkte, ein grandioser Opernbesuch. Außerdem hat der Liebste Geburtstag und wir feiern gemeinsam. Ende Juni dann wieder eine Fahrt nach Berlin: Der Liebste hat Absolventenfeier und ich bin so stolz auf ihn! Wir treffen liebe Freunde und haben eine wirklich schöne Zeit. Langsam erhole ich mich.
Juli, August, September
Meinen Geburtstag verbringe ich ruhig. Ich gehe mit dem Liebsten essen und plane eine Wiedereingliederung. Diese wird jedoch abgelehnt, stattdessen bekomme ich meine Kündgigun. Und zum ersten Mal entspanne ich mich wirklich, eine riesige Last fällt von mir ab! Die Schwester des Liebsten heiratet und ich bin tatsächlich zu Tränen gerührt - das hätte ich von mir so eigentlich nicht gedacht. Die Hochzeit ist wirklich schön und das Wetter spielt auch mit. Wieder einmal gehe ich ins Kino, außerdem pflücke ich Erd-, Him- und Blaubeeren und koche daraus Marmelade. Über 30 Gläser sollten bis ins nächste Jahr hinein reichen. Mein Bruder und meine Mama feiern Geburtstag, wir grillen bei Freunden und versuchen schließlich, unsere kleine Mieze mit einer anderen Katze zu vergesellschaften - ein Versuch, der grandios scheitert. Gerade erholen wir uns davon, da kommen auch schon Freunde zu Besuch und bleiben über ein langes Wochenende. Wir sind viel draußen, reden bis tief in die Nacht und lernen die Stadt noch einmal von einer anderen Seite kennen. Außerdem gehen wir zu diversen Ausstellungen. Ich bekomme die Zusage für das Master-Studium und bereite mich innerlich darauf vor, dass es ab Oktober wieder losgeht. Bin ich schon bereit dazu? Wie wird es sein, hier zu studieren?
Oktober, November, Dezember
Der Liebste und ich fahren nach Stuttgart, um eine Ausstellung zu besuchen. Die Stadt hat es uns nicht angetan, aber allein für Fastnacht der Hölle hat es sich sehr gelohnt! Einen Tag früher als geplant fahren wir nach Hause. Das Studium beginnt und es gefällt mir sehr, auch wenn ich meine Kommiliton*innen, die Uni und auch die Dozent*innen sehr vermisse. Alles ist so anders und neu, ich gewöhne mich nur langsam daran. Zwei Kurse gebe ich wieder ab, nachdem ich einen neuen Job angenommen habe. Ich will mich nicht wieder permanent überfordern. Da ich weder BAföG, noch sonst irgendetwas bekomme, kann ich auch gut sechs Semester für den Master einplanen. Der neue Job macht mir unglaublich viel Spaß. Auch wenn ich früh aufstehen muss, bin ich sehr gern dort und die acht Stunden vergehen wie im Flug. Eine meiner besten Freundinnen feiert nicht nur Halloween, sondern auch gleich noch ihren Umzug (in meine Nähe) sowie ihren Geburtstag. Es gibt noch mehr Geburtstage und daneben wieder ein paar Kinobesuche. Nach Berlin zieht es uns Anfang Dezember noch einmal. Alle paar Jahre ist das auch wirklich nötig, sonst bekomme ich doch ein wenig Sehsncuht. Zwischen all dem schönen haben wir seit September zwei Löcher in unserem Badezimmer - nach unten zu den Vermietern und nach oben, wo sie den Dachboden zu einer Wohnung ausbauen. Das setzt mir wirklich zu. Irgendwie schaffen wir es dann doch, alles so zu beschleunigen, dass du Weihnachten die Löcher zu sind. Das wurde wirklich Zeit! Insgesamt sechs Mal haben die Handwerker uns versetzt, ohne abzusagen. Ich freue mich auf das kommende Jahr, wenn wir das Badezimmer dann wirklich 'schön' machen können. Irgendwie komme ich doch etwas in Weihnachtsstimmung. Bestimmt hilft da auch das Plätzchenbacken und die Kerzen überall in der Wohnung. Den 24. verbringen wir ganz entspannt. Wir schlafen aus, frühstücken gemütlich und schmücken dann den Baum. Ein paar Weihnachtsfilme müssen natürlich auch sein. Am frühen Abend machen wir Bescherung und holen uns dann etwas zu essen. Für den 25. hat mein Papa uns zu sich eingeladen, um seinen Geburtstag zu feiern. Da gibt es noch einmal Bescherung und sehr viel, sehr gutes Essen. Außerdem sind Freunde da, die ich schon ewig nicht gesehen habe. Am 26. reisen die Geschwister (plus Anhang) der Liebsten an, abends gibt es ein riesiges Weihnachtsessen, zu dem jeder (meine Mama und Freunde sind noch dabei) etwas mitgebracht hat. Müde und erschöpft fallen wir ins Bett und sind froh, den 27. und 28. ganz ruhig und für uns verbringen zu können.
Nun steht noch Silvester mit Freunden an und dann... dann geht es endlich mal wieder nach Dänemark. In ein Ferienhaus am Strand, mit Sauna und Kamin. Ich freue mich schon so sehr darauf!
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