Donnerstag, 27. Januar 2011
"Alle Zeit verfluch' ich jede volle Stunde."
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Erinnerungen | 2011
Samstag, 23. Januar 2016
Sonntag, 23. Januar 2011
WOCHEN(END)RÜCKBLICK.
GESEHEN: Die "Komischen Saiten".
GEHÖRT: Faun.
GELESEN: "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón
GEGESSEN: Ein Croissant.
GETRUNKEN: Wodka mit Kirschsaft, Mojitos.
GESAGT: "Ich bin so betrunken."
GEFREUT: Über die tolle Gesellschaft.
GEÄRGERT: -
GETAN: Gelacht.
GEPLANT: Das nächste Konzert.
GEDACHT: "So müsste es bleiben."
GEWUNDERT: Wie man sich so schnell so wohlfühlen kann.
GEWÜNSCHT: Noch drei Tage im Bett liegenbleiben.
GEKAUFT: Orangensaft, Kaugummis.
Erinnerungen | 2011
Dienstag, 19. Januar 2016
Hochzeit, Teil II
Dienstag, 7. Juli 2015
Vorhin konnten wir endlich unsere Hochzeitsfotos anschauen und abholen und ich bin so begeistert! Zwischen durch hatte ich (ja, ja, ich weiß, das ist blöd und albern) die Sorge, ich könnte mir auf den Bildern vielleicht nicht gefallen, würde mich aus irgendeinem Grund hässlich finden... Aber die Bilder sind so wunderschön!
Wenn man sieht, wie angespannt wir vorher waren und dann schaut, wie erleichtert und glücklich wir hinterher aussehen. Gebucht hatten wir eine Hochzeitsreportage mit Portraits und auch, wenn das teurer war als wir ursprünglich wollten, hat es sich wirklich sehr gelohnt. Kein Moment wurde ausgelassen, im Gegenteil, selbst Momente, die wir selbst nicht bemerkten, wurden eingefangen und festgehalten. Wir selbst mussten uns um nichts kümmern und ich vergaß häufig sogar, dass unsere Fotografin überall ganz nah dabei war.
Wir haben hin und her überlegt, uns dann aber doch entschieden, wenigstens ein (kleines) Foto von uns zu teilen - wenn ich auch sonst mit Fotos von mir auf meinem Blog eher sparsam bin... ;)
Wenn man sieht, wie angespannt wir vorher waren und dann schaut, wie erleichtert und glücklich wir hinterher aussehen. Gebucht hatten wir eine Hochzeitsreportage mit Portraits und auch, wenn das teurer war als wir ursprünglich wollten, hat es sich wirklich sehr gelohnt. Kein Moment wurde ausgelassen, im Gegenteil, selbst Momente, die wir selbst nicht bemerkten, wurden eingefangen und festgehalten. Wir selbst mussten uns um nichts kümmern und ich vergaß häufig sogar, dass unsere Fotografin überall ganz nah dabei war.
Wir haben hin und her überlegt, uns dann aber doch entschieden, wenigstens ein (kleines) Foto von uns zu teilen - wenn ich auch sonst mit Fotos von mir auf meinem Blog eher sparsam bin... ;)
Hochzeit, Teil I
Donnerstag, 25. Juni 2015
Viel ging hier in den letzten Wochen vor sich - so viel, über das ich noch nicht bloggen konnte oder wollte. Aber nun ist es soweit und ich kann freudig verkünden: Seit einer Woche bin ich nun verheiratet.
(Diesen Blogpost schreibe ich im Voraus. Mein Herz schlägt schon ein bisschen schneller beim Gedanken daran, wie das wohl sein wird, heute in elf (ELF!) Tagen... Hui!)
Verlobt waren der Mann (verrückt, jetzt kann ich das endlich mal schreiben) und ich seit dem 28. Mai 2013. Wenn es nach uns ginge, hätten wir auch schon früher geheiratet, aber: Kein Geld, kein Geld. Schließlich sagte sein Bruder uns zu, den Hauptteil der Summe, die wir benötig(t)en, zu leihen, er vergaß es jedoch (es war ihm einfach nicht so wichtig, was ja fast irgendwie auch ein wenig verständlich ist) und so erfuhren wir im Frühling dieses Jahres: Kein Geld, kein Geld. Hach, wir waren beide sehr niedergeschlagen... Drei Tage (und Nächte) sprachen wir darüber, berieten uns, holten Informationen ein. Und dann stand fest: Wenn es nicht im großen Kreis geht, heiraten wir eben ganz winzigklein und ohne großes Aufheben darum. Die große Feier mit Familie und Freunden wollen wir natürlich nachholen - aber eben erst, wenn wir auch genug Geld dafür angespart haben. So lange wollten wir mit unserer Hochzeit allerdings nicht mehr warten!
Der 18. Juni 2015: Das ist nun ganz offiziell unser Hochzeitstag.
(Die Ringe haben wir gestern, am 06.06. abgeholt, ebenso den Anzug des Mannes. Mein Kleid ist schon auf dem Weg zu mir und die Fotografin weiß auch Bescheid und wird da sein. Langsam wird es ernst und inzwischen bin ich schon zieeemlich aufgeregt und voller Vorfreude! Wie er wohl wird, unser Tag?)
Karten an unsere engsten Verwandte und Freunde sind bereits unterwegs, ich hoffe, dass sie ganz schnell ankommen. Und dann gibt's natürlich auch noch mehr zu erzählen von unserer Hochzeit. Verrückt, dieser Gedanke.
Liebe Mama,
Sonntag, 10. Mai 2015
zwar sage ich dir so oft es geht, wofür ich dir dankbar bin und so einen 'besonderen' Tag brauchen wir eigentlich nicht - aber andererseits eignet er sich auch wunderbar dazu, dir wieder einmal zu schreiben.
Danke dafür, dass genau du meine Mama bist.
Danke für all meine Lieblingsgerichte, die du mir gekocht hast. Danke dafür, dass du bei meinen Umzügen mitgeholfen hast und in Berlin noch am Abend vor dem Einzug das Bad geschrubbt hast, damit ich nach dem anstrengenden Umzug baden konnte. Danke dafür, dass meine Freundinnen und ich immer in der Küche sitzen konnten, ohne dass du dich eingemischt hast. Danke, dass ich dein Auto und deinen Trockner nutzen darf, danke für all die Einladungen auf deinen Balkon, um mit dir gemeinsam Waffeln zu essen. Danke dafür, dass du meinen Liebsten so sehr liebhast und meinen Ex-Freunden nie das Gefühl gabst, dass du sie nicht mochtest. Danke für die gemeinsamen Urlaube, in denen wir so viel Zeit füreinander hatten. Danke für all die Gespräche mit Herbert und das Kaffeetrinken mit Wilma. Danke für deine Umarmungen, für's Vorlesen und Gesundpflegen. Danke für deine Gutenachtlieder und die morgende in Gesellschaft. Danke dafür, dass du mich immer unterstützt, mir hilfst, mich aber auch einfach machen lässt. Danke, dass du mir vertraust.
Du hast mir beigebracht, dass es sich lohnt, für sich selbst zu kämpfen und für das, was einem wichtig ist. Du hast meinen Bruder und mich immer verteidigt und an uns geglaubt. Du hast uns nie heimlich kontrolliert. Du warst diejenige, die mir in meinen Jahren als Gothic die Haare schwarz färbtest und dann dabei warst, als ich mir einen Pixiecut schneiden ließ. Du hast mir immer den Freiraum gegeben, den ich brauchte. Du hast mir die Liebe zu Büchern gezeigt und dass man mehr als eine Sache mögen kann. Mit dir kann ich nächtelang diskutieren und mich am nächsten bei irgendwelchem Schund im Fernsehen kaputtlachen. Wir können gemeinsam dasitzen und schweigend lesen, oder ununterbrochen lesen. Du erzählst mir immer wieder alte Geschichten von meiner Oma oder dir und es wird nie langweilig. Du zeigst mir unsere Familiengeschichte. Du gehst deinen Weg und stehst dafür gerade, wenn es mal nicht rund läuft. Ich könnte dich immer anrufen - sofort wärst du da.
In vielen Dingen ähneln wir uns, in manchen sind wir ganz unterschiedlich. Vieles möchte ich von dir noch lernen und ganz viel bewundere ich an dir...
Dass du so ehrlich bist - aber nie verletzend. Dass du weißt, wann du schweigen kannst und wann du reden musst. Dass du Menschen so wunderbar einschätzen kannst und dir nichts vormachen lässt. Dass du Dinge nicht so nah an dich heranlässt, dass sie dich verletzen. Dass du mich immer liebhast, egal was ich auch tue. Dass du mich so annimmst wie ich bin - als eigenständigen Menschen und nicht Verlängerung von dir. Dass du mir Mut machst, meinen Weg zu gehen. Dass du mir sagen kannst, wenn du stolz bist auf mich; aber auch, wenn du weißt, dass ich etwas besser könnte. Dass du mich anfeuerst, mich motivierst und auch tröstest, wenn etwas mal nicht klappt. Dass du so realistisch bist und trotzdem ganz viel planen und träumen kannst. Dass du an dich glaubst, auch wenn irgendwelche Menschen dir etwas anderes einreden wollen. Dass du für deine Freunde und Familie alles tun würdest.
Ich hab' dich lieb, meine Mama!
Danke dafür, dass genau du meine Mama bist.
Danke für all meine Lieblingsgerichte, die du mir gekocht hast. Danke dafür, dass du bei meinen Umzügen mitgeholfen hast und in Berlin noch am Abend vor dem Einzug das Bad geschrubbt hast, damit ich nach dem anstrengenden Umzug baden konnte. Danke dafür, dass meine Freundinnen und ich immer in der Küche sitzen konnten, ohne dass du dich eingemischt hast. Danke, dass ich dein Auto und deinen Trockner nutzen darf, danke für all die Einladungen auf deinen Balkon, um mit dir gemeinsam Waffeln zu essen. Danke dafür, dass du meinen Liebsten so sehr liebhast und meinen Ex-Freunden nie das Gefühl gabst, dass du sie nicht mochtest. Danke für die gemeinsamen Urlaube, in denen wir so viel Zeit füreinander hatten. Danke für all die Gespräche mit Herbert und das Kaffeetrinken mit Wilma. Danke für deine Umarmungen, für's Vorlesen und Gesundpflegen. Danke für deine Gutenachtlieder und die morgende in Gesellschaft. Danke dafür, dass du mich immer unterstützt, mir hilfst, mich aber auch einfach machen lässt. Danke, dass du mir vertraust.
Du hast mir beigebracht, dass es sich lohnt, für sich selbst zu kämpfen und für das, was einem wichtig ist. Du hast meinen Bruder und mich immer verteidigt und an uns geglaubt. Du hast uns nie heimlich kontrolliert. Du warst diejenige, die mir in meinen Jahren als Gothic die Haare schwarz färbtest und dann dabei warst, als ich mir einen Pixiecut schneiden ließ. Du hast mir immer den Freiraum gegeben, den ich brauchte. Du hast mir die Liebe zu Büchern gezeigt und dass man mehr als eine Sache mögen kann. Mit dir kann ich nächtelang diskutieren und mich am nächsten bei irgendwelchem Schund im Fernsehen kaputtlachen. Wir können gemeinsam dasitzen und schweigend lesen, oder ununterbrochen lesen. Du erzählst mir immer wieder alte Geschichten von meiner Oma oder dir und es wird nie langweilig. Du zeigst mir unsere Familiengeschichte. Du gehst deinen Weg und stehst dafür gerade, wenn es mal nicht rund läuft. Ich könnte dich immer anrufen - sofort wärst du da.
In vielen Dingen ähneln wir uns, in manchen sind wir ganz unterschiedlich. Vieles möchte ich von dir noch lernen und ganz viel bewundere ich an dir...
Dass du so ehrlich bist - aber nie verletzend. Dass du weißt, wann du schweigen kannst und wann du reden musst. Dass du Menschen so wunderbar einschätzen kannst und dir nichts vormachen lässt. Dass du Dinge nicht so nah an dich heranlässt, dass sie dich verletzen. Dass du mich immer liebhast, egal was ich auch tue. Dass du mich so annimmst wie ich bin - als eigenständigen Menschen und nicht Verlängerung von dir. Dass du mir Mut machst, meinen Weg zu gehen. Dass du mir sagen kannst, wenn du stolz bist auf mich; aber auch, wenn du weißt, dass ich etwas besser könnte. Dass du mich anfeuerst, mich motivierst und auch tröstest, wenn etwas mal nicht klappt. Dass du so realistisch bist und trotzdem ganz viel planen und träumen kannst. Dass du an dich glaubst, auch wenn irgendwelche Menschen dir etwas anderes einreden wollen. Dass du für deine Freunde und Familie alles tun würdest.
Ich hab' dich lieb, meine Mama!
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