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Mein liebster Eierlikör-Gugelhupf

Donnerstag, 5. November 2015


Es gibt so Dinge, denen ich (erst mal) nicht viel abgewinnen kann - Eierlikör gehört dazu. Und so mochte ich Eierlikör-Kuchen bisher auch nicht so gern, habe ihn aber manchmal doch gegessen. Dann aber waren wir am Wochenende am Steinhuder Meer und dort gab es selbst gemachten Eierlikör, von dem der Liebste ein kleines Fläschchen mitnahm (er liebt Eierlikör-Kuchen)... Also beschloss ich, mal wieder ein neues Rezept auszuprobieren und wandelte ein Rezept für einen Eierlikör-Gugelhupf ein bisschen ab. Was soll ich sagen? Am liebsten hätte ich den Kuchen sofort komplett aufgegessen! Die Stärke macht ihn ein bisschen 'trockener' vom Gefühl auf der Zunge (er ist aber trotzdem herrlich saftig) und die zartbitteren Schokotröpfchen, fügen sich ganz wunderbar ein.
Wichtig ist, dass ich eine kleine Gugelhupf-Form verwendet habe - wer eine große Form verwenden möchte, sollte das Rezept also entsprechend anpassen.

Du brauchst:
  • 2 Eier
  • 70g Zucker
  • 175ml Eierlikör
  •   75ml Pflanzenöl
  • 150g Dinkelmehl
  •   50g Stärke
  • 1/2 Pck. Weinsteinbackpulver
  • 1 Pr. Salz
  • ~1/2TL gemahlene Vanille
  • Schokostückchen nach Belieben, evtl. etwas Puderzucker 
Zuerst Eier, Zucker und Vanille schaumig schlagen.
Eierlikör und Öl langsam hizugeben, danach Mehl-Weinsteinbackpulver-Salz-Mischung hinzugeben.
Zu einem glatten Teig verrühren, danach die Schokostückchen unterheben.
Eine kleine Gugelhupfform einfetten, den Teig hineingeben und den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei ca. 160°C etwa 40 Minuten backen (Stäbchenprobe).
Auskühlen lassen, stürzen und mit Puderzucker bestäuben.
Eine Tasse Kaffee oder Tee machen, den Kuchen anschneiden und genießen.



Kürbiszeit | Scharfe Kürbissuppe mit Schokolade

Montag, 26. Oktober 2015

Nun reihe ich mich also doch noch ein - in die Riege der über-Kürbis-bloggenden-Menschen... Aber das Rezept, welches Minusch von 2 Kinder/Küche/Bad/Balkon mit mir teilte klang so einfach und gleichzeitig unglaublich lecker, dass ich euch das Ergebnis nicht vorenthalen möchte!
Wie die Zubereitung aussieht, erfahrt ihr bei Minusch selbst, schaut mal hier vorbei.
Mit am Besten ist übrigens, dass gar nicht viele Zutaten benötigt werden; ein Hokkaido-Kürbis, eine Zwiebel, zwei bis drei Knoblauchzehen, etwas Öl, Kokosmilch, Cayennepfeffer und Schokolade (bei mir: 85%ige). Dazu noch ein bisschen Brot (bei mir: Brötchen vom Vortag nochmal aufgebacken und aufgeschnitten) und fertig ist eine den Magen und die Seele wärmende Suppe.





(Mit im Bild sind die Hände des Mannes, denn er hat den Hokkaido (und dazu noch einen Butternut) kleingeschnitten...)
Da die Suppe bei mir etwas zu flüssig schien (zuviel Brühe!),  habe ich noch zwei gute Hände voll Butternut-Kürbis dazugegeben, kurz mitgekocht und dann ebenfalls püriert. Dadurch bekommt die Suppe bei mir ihre herbstblattgelbe Farbe.
Gewürzt habe ich eher sparsam eingesetzt, nur so, dass der Cayenne-Pfeffer einem ein ganz warmes Gefühl beim Essen macht. Dafür gab's noch ein bisschen Curry-Pulver dazu. Die Schokolade macht die Suppe richtig samtig. Perfekt für ein Essen um sich nach dem Herbstspaziergang aufzuwärmen!



Die Suppe ist schön sämig, lecker würzig* und die Schokolade passt - nicht nur optisch - einfach perfekt dazu. Den Mann musste ich gestern beim Kochen bereits davon abhalten, nicht schon alles aufzuessen ("Aber es riecht so gut!"), immer ein gutes Zeichen. Sie ist somit offiziell in meine Lieblings-Suppen-Sammlung aufgenommen.

Übrigens passt zum Essen perfekt eine Folge Peanuts - bei mir war es "It's The Great Pumpkin, Charlie Brown"...




* lange Zeit stand ich Kürbissuppen ziemlich abgeneigt gegenüber, da sie mir meist einfach zu lasch und ziemlich langweilig schmeckten.

Mohnkuchen

Mittwoch, 6. März 2013

Auch während ich in New York weile und meinen Urlaub genieße, soll es hier etwas zu lesen geben!

Und noch einmal Mohn... Im Moment finde ich das unglaublich lecker und ich habe noch ein paar Rezepte, die ich gern ausprobieren möchte. Da ich nicht mehr so viel Mohn hatte, habe ich das Rezept halbiert und in einer kleinen Springform gebacken. Ihr findet hier das Rezept für eine normale Springform.

Für diese Variantemusst du 150g Mehl, 65g Butter, 65g Zucker, 1 Ei, 1Teelöffel Backpulver und 1 Päckchen Vanillezucker gut verkneten, ausrollen und in eine Springform geben. Anschließend kochst du 375ml Milch mit 50g Butter auf, gibst 250g Mohn, 50g Grieß, 1/2 Tasse Zucker sowie 50g gehackte Mandeln dazu, vermischst alles gut und lässt es ein wenig abkühlen, bevor du noch 1 Ei unterrührst. Diese Masse kommt nun auf den Teig, dann backst du den Kuchen bei 200°C für etwa 30 Minuten.
Mir persönlich schmeckt er am zweiten Tag noch besser!



Ich finde, er macht sich ganz ausgezeichnet auf der neuen Tortenplatte!

Mohnzopf

Mittwoch, 27. Februar 2013

Dieser Mohnzopf ist superlecker, geht ganz einfach und passt perfekt zu Tee und Kaffee.

Zuerst habe ich einen normalen Hefeteig angesetzt (dafür habe ich 1 Päckchen Hefe, 500g Mehl, 250ml Milch, 1 Ei, 75g Butter sowie 75g Zucker gut vermischt und den Teig 1 Stunde ruhen lassen.) und in dieser Zeit Mohnback gemacht. Das ist einfach und schmeckt viel besser als die Supermarkt-Variante. Dazu einfach 60ml heiße Milch auf 125g Mohn geben, das ganze 15 Minuten quellen lassen und schließlich mit 25g weicher Butter und 30-50g Zucker vermischen.


Den Hefeteig habe ich nun noch einnmal gut durchgeknetet und in der Mitte geteilt. Beide Teile wurden lang ausgerollt, schön dünn. Diese habe ich dann mit dem Mohnback bestrichen und sie an der langen Seite eingerollt. Nun habe ich daraus einen Zopf geflochten.


Dieser muss dann bei 180-200°C etwa 45 Minuten backen - ich bestreiche ihn ab und zu mit etwas Milch, dann glänzt er schön.
Das Bild ist leider etwas verwackelt, das hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan.


Apfelstrudel

Mittwoch, 20. Februar 2013

Endlich fand ich mal wieder die Zeit, ein vor längerem ausprobiertes Rezept abzutippen. Ich berichtete ja von meinem Vorhaben, überwiegend auf tierische Produkte zu verzichten. Das klappt soweit ganz gut, da das Rezept jedoch schon einige Monate alt ist, sind auf dem Bild noch Eier zu sehen. Außerdem habe ich mich entschlossen, alle Rezepte, dich ich so ausprobiere, in ihrer ursprünglichen Form aufzuschreiben. Dies hat einfach den Grund, dass die tierischen Produkte meiner Meinung nach leicht ersetzbar sind (Hafer-/Soja-/Reismilch, Eipulver, Margarine, ...) und deshalb nicht extra hervorgehoben werden müssen.
Ich benutze normalerweise Hafermilch, Weizenmehl Type550, Eiersatzpulver (manchmal lasse ich Eier auch ganz weg, das muss jedoch je nach Rezept ausprobiert werden), Margarine sowie Rohrohrzucker.
Nun aber zu diesem leckeren Apfelstrudel-Rezept:
Bisher hatte ich immer etwas Angst davor, einen Strudel zu machen, da man ihn wirklich sehr dünn ausrollen und dann noch mit den Handrücken auseinanderziehen muss, damit er fluffig wird, doch es hat gleich beim ersten Mal so gut funktioniert, dass ich beschlossen habe, dieses tolle Rezept zu teilen.

Du brauchst für zwei Strudel 250g Mehl, eine Prise Salz, 20g zerlassene Butter, 100ml lauwarmes Wasser und 1 Ei. Alle Zutaten werden zunächst wie ein Hefeteig verknetet. Ist ein weicher Teig entstanden, wird dieser immer wieder auf die Arbeitsfläche geschlagen, bis er glatt ist und nicht mehr klebt. Nun teilst du den Teig in zwei Portionen, rollst diese zu einer Kugel und lässt sie unter einer heiß ausgespülten Porzellanschale 30 Minuten ruhen. Ich habe eine der Kugeln direkt eingefroren, diese lässt sich ohne Probleme wieder auftauen und weiter verwenden. In den 30 Minuten habe ich ca. 1,5kg Äpfel geschält, entkernt und kleingeschnitten. Diese kommen dann zusammen mit 100g Zucker, 1 Teelöffel Zimt und 50g gemahlenen Haselnusskernen in eine Schüssel und werden gut vermischt. Wer möchte, kann noch etwa 100g Rosinen dazugeben.



Nun wird die Kugel zu einem Teig ausgerollt. Dafür nimmst du ein großes Küchenhandtuch (eines aus Leinen ist am besten, es geht aber auch mit einem gewöhnlichen Baumwollhandtuch), bestreust dieses gut mit Mehl und rollst die Kugel langsam zu einem Rechteck aus. Wenn sie nicht mehr dünner wird, schiebst du vorsichtig die ebenfalls bemehlten Handrücken unter den Teig und ziehst diesen behutsam, sodass er nicht reißt, auseinander. Auf dem Bild erkennt man gut das Muster des Tuchs unter dem Teig; er ist schön dünn geworden.


Den Teig bestreichst du mit etwas zerlassener Butter und verteilst die Apfelmischung darauf. Wenn du magst, kannst du noch Sauerrahm dazugeben. Die Seitenränder des Teigs werden nun ein wenig eingeschlagen, dann rollst du den Strudel mithilfe des Küchenhandtuchs langsam ein. Zum Schluss hebst du den Strudel mit der Naht nach unten in eine ofenfeste Form und schlägst die Seiten unter den Teig. Meiner wurde so groß, dass ich ihn zu einem Kreis formen musste.
Dieses Wunderwerk sollte nun ca. 30-40 Minuten bei etwa 200°C backen; ab und zu kannst du es mit zerlassener Butter bestreichen, wenn du magst.
Ich habe den abgekühlten Studel schließlich mit Puderzucker bestäubt und er wurde ziemlich schnell aufgegessen!

Pancakes

Montag, 29. Oktober 2012

...Um genauer zu sein die besten Pancakes, die ich bisher gegessen habe!
Das Rezept ist von dem wunderbaren "Der muss haben sieben Sachen"-Blog, wo es ganz viele tolle Rezepte gibt.

Du brauchst dazu 30g Butter, 225 ml Milch, 4EL Zucker, 2 Eier, 250g Mehl, 2TL Backpulver, 1/2TL Natron sowie 1 Prise Salz.
Zuerst schmilzt du die Butter und rührst Milch, Zucker und Eier unter.
Dabb gibst du Mehl, Backpulver, Natron und Salz hinzu, verrührst alles zu einem glatten Teig und lässt diesen bei Zimmertemperatur 15 Minuten ruhen.
Nun backst du in einer (mäßig) gefetteten Pfanne die Pfannkuchen, wendest sie dabei jedoch nur einmal.
Schließlich gibst du Ahornsirup dazu und: fertig!

Durch die Ruhezeit brauchen die Pancakes zwar etwas länger, sie schmecken jedoch einfach besser!
Und so sehen sie aus:


Kürbis-Käsekuchen

Montag, 15. Oktober 2012

Bei diesem Kuchen weiß ich gar nicht mehr genau, woher ich das Rezept dazu habe. Ich vermute, aus einer Zeitschrift oder von einem Blog. Sollte jemand von euch das Rezept kennen, sagt mir einfach Bescheid, damit ich (gegebenenfalls) entsprechend verlinken kann.

Für den Kuchen zerkleinerst du etwa 20-30 Biskuitplätzchen (ohne Zucker), vermengst sie mit 2EL Butter und drückst sie in eine eingefettete Springform.
Anschließend verrührst du 200g Frischkäse, 150g Zucker, 2 Eier, 200g Kürbispüree, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 1/2 EL Mehl und den Saft einer Orange und gibst es über den Biskuitboden. Diese beiden Schichten müssen nun für knapp 40 Minuten bei 160°C backen.
Im letzten Schritt vermischst du 350g saure Sahne mit 100g Zucker sowie 1 TL Vanillezucker, gibst die Masse auf den Kuchen und lässt alles noch einmal etwa 20 Minuten weiterbacken.

Dieser Kuchen schmeckt am besten, wenn du ihn über Nacht stehenlässt.
Gab's bei uns am Freitag zum Frühstück.

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Kürbismarmelade

Montag, 8. Oktober 2012

Heute geht das neue Semester los und da ich noch nicht genau weiß, wieviel Zeit ich im nächsten halben Jahr für den Blog haben werde, folgt hier noch schnell ein unglaublich leckeres, herbstliches Marmeladenrezept, welches ich bei Susanne gefunden habe.




Du brauchst dafür 750g Kürbisfleisch (bei mir waren es Hokkaido und Butternut), Schale & Fruchtfleisch einer Orange, Schale & Saft zweier Zitronen, ein etwa walnussgroßes Stück Ingwer, 500ml Orangensaft (Direktsaft) und 500g Gelierzucker 2:1.
Zuerst schneidest du das Kürbisfleisch in Stücke und gibst es mit der filetierten Orange und dem gehackten Ingwer in einen Topf.
Dazu kommen die Orangen- und Zitronenschalen, außerdem der Orangensaft.
Das Ganze lässt du nun etwa 30 Minuten kochen und pürierst es dann fein.
Nun gibst du den Zitronensaft und den Gelierzucker hinzu und kochst alles vier Minuten auf (Gelierprobe machen!).
Die fertige Marmelade füllst du in heiß ausgespülte Gläser und lässt sie auf einem Küchentuch auf den Kopf gestellt abkühlen.

Ich kochte die Marmelade bereits Donnerstagabend und schickte meiner Mama gleich am Freitag eine Kostprobe davon.



Russischer Zupfkuchen

Freitag, 28. September 2012

Vor einigen Tagen war ich auf der Suche nach einem neuen Kuchenrezept. Bei Stephs Kuriositätenladen wurde ich dann schließlich fündig. Einen russischen Zupfkuchen hatte ich zuvor noch nicht selbst gebacken, doch dieser ist wirklich leicht zuzubereiten und sooo lecker!
Der Freund und ich aßen ihn so schnell auf, dass ich diesmal kein Bild machen konnte...

Für eine große Springform benötigst du: (Für den Schokoteig) 100g Zucker, 100g Butter, 2 Eigelb, 200g Mehl, 40g Kakao und 10g Backpulver,
(Für die Quarkmasse) 4 Eier, 1TL Salz, 600g Quark, 100g Zucker, 40g Stärke, 140ml Speiseöl, das Mark einer Vanilleschote sowie den Saft einer halben Zitrone.

Nun gibst du alle Zutaten für den Schokoteig in eine Schüssel und verknetest sie zügig. Im Anschluss daran kommen 2/3 des Teiges in eine gut gefettete und mit Kakopulver bestäubte Springform, wo sie am Boden und am Rand festgedrückt werden.
Nun trennst du die Eier und schlägst das Eiweiß mit dem Sal schaumig (nicht steif!).
Die restlichen Zutaten werden in einer Schüssel verrührt, ehe das Eiweiß vorsichtig untergezogen wird.
Die Quarkfüllung kommt nun auf den Schokoboden, darüber werden die restlichen Streusel verteilet.
Der Kuchen muss nun nur noch im auf etwa 180°C vorgeheizten Backofen ca. 30-45 Minuten backen.

Herbst-Suppe mit Fladenbrot

Freitag, 21. September 2012

Nach dem einfachen Flammkuchen-Rezept gibt es heute ein noch viel einfacheres für eine leckere, herbstliche Suppe!
Einfacher deshalb, weil ich keine genauen Mengenangaben für euch habe (ich mache das nach Gefühl bzw. nach dem, was die Speisekammer hergibt) und, weil das aufwendigste daran das schnippeln ist.
Für die Suppe brauchst du: 1/3 Kürbis (ich habe einen Butternut-Kürbis genommen, der ist schön groß), 1 Süßkartoffel, 5 Kartoffeln, 4 Möhren, 1 Stange Lauch, 1 Zwiebel, Gemüsebrühe, 1 Stück Ingwer, Kokosmilch und Gewürze (bei mir Paprikapulver (edelsüß und rosenscharf), 2 verschiedene Sorten Curry und Pfeffer).
Ich habe also erst einmal alles kleingeschnippelt (das geht besonders gut, wenn die beste Freundin da ist und sich währenddessen mit einem unterhält!) und dann Lauch, Inger und Zwiebeln angedünstet.
Im Anschluss daran habe ich das Gemüse dazugegeben und kurz mitgedünstet. Nun Gemüsebrühe (bei mir ca. 700ml) und Kokosmilch dazu und das Ganze mindestens eine halbe Stunde bei niedrigster Stufe köcheln lassen.
Schließlich habe ich alles grob püriert und mit den Gewürzen abgeschmeckt.
Die Suppe sieht dann so aus:

[BILD folgt.]

Dazu gab es für den Freund und mich noch selbstgemachtes Fladenbrot. Das Brot lässt du dann jedoch nur ca. 30 Minuten aufgehen, rollst es zu einem Fladen aus und backst es bei etwa 200°C 15 Minuten im Ofen.

Flammkuchen

Dienstag, 18. September 2012

Dieses Rezept ist einfach und geht sehr schnell. Wichtig ist nur, die Flammkuchen am Schluss wirklich hauchdünn auszurollen, damit sie schön knusprig werden.





Was du dafür brauchst? Für vier Stück genau 220g Mehl, 100ml lauwarmes Wasser, 1TL Salz und 2 EL Öl, außerdem 30 Minuten Zeit. Für den Belag nimm', was dir schmeckt. Bei uns waren es frischer Lauch, Speck und Crème Fraîche.
Zuerst verknetest du alle Zutaten zu einem schönen, geschmeidigen Teig. Nun bepinselst du die Kugel mit etwas Öl, rollst sie in Folie und lässt sie 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen.
Kurz vorher heizt du den Backofen auf etwa 250°C vor und legst Backpapier auf einen Rost (nimm' kein Blech, denn dann werden die Flammkuchen nicht richtig knusprig).
Schließlich teilst du deine Teigkugel in vier Teile und rollst diese nacheinander ganz dünn auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus.
Jetzt kannst du die Flammkuchen nach Herzenslust belegen, bevor du sie für knapp 12 Minuten in den Ofen schiebst.
Für den Freund gab es Crème Fraîche, Speck und Lauch, für mich hingegen einfach nur Tomaten (lecker gewürzt).
Sie sollten sich am Rand leicht wellen und Blasen schlagen - dann werden sie richtig knusprig!
Das war's schon. Einfach? Sag' ich doch!




Irische Apple Pie

Samstag, 15. September 2012

Das heutige Rezept hat der Freund in der aktuellen LECKER Bakery entdeckt und es bewog ihn immerhin dazu, mir diese Zeitschrift sofort zu kaufen. Diese Pie ist wirklich großartig und die Zeit, die sie benötigt, absolut wert! Ich habe das Rezept unseren Vorlieben angepasst, deswegen hier meine persönliche Variante...





Für eine Pie-Form benötigst du: 500g mehligkochende Kartoffeln, 125g + 45g Mehl, 50g + 2EL Butter, 1 Prise Salz, 3TL Zimt, 60g + 3EL + 2EL brauner Zucker, 800g säuerliche Äpfel, den Saft einer Zitrone, 3EL gemahlene Mandeln.
Zuerst kochst du Kartoffeln etwa 25 Minuten, schreckst sie anschließend ab und ziehst die Schale ab.
Noch heiß drückst du sie durch eine Kartoffelpresse und lässt die Masse abkühlen.
Nun fügst du 125g Mehl, 50g weiche Butter, 1 Prise Salz, 3TL Zimt und 3EL braunen Zucker hinzu.
Diese Zutaten knetest du zu einem glatten Teig und lässt diesen zugedeckt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen.
Kurz bevor der Teig fertig ist, fettest du eine Pie- oder Tarte-Form und bestreust sie mit Semmelbröseln.
Außerdem heizt du den Ofen auf etwa 175°C vor.
Jetzt schälst und entkernst du die Äpfel, viertelst sie und schneidest sie in feine Scheiben. Fertig? Gut, dann kommen die Äpfel jetzt mit dem Zitronensaft, 60g Zucker und 45g Mehl in eine Schüssel und werden gut vermischt (wenn du magst, kannst du auch noch Zimt hinzugeben).
Nachdem du den Teig aus dem Kühlschrank geholt hast, halbierst du ihn und rollst ihn nacheinander Rund aus. Mit einer Hälfte legst du die Form aus und bestreust den Boden mit 3EL gemahlenen Mandeln.
Darüber kommt nun der Apfelmix. Zum Schluss stichst du aus der zweiten Hälfte in der Mitte einige Sterne aus, legst die Teigplatte auf den Kuchen und die Sterne auf den Teig.
Nun musst du nur noch überstehende Ränder abschneiden und den Teig am Rand zusammendrücken.
Außerdem streichst du den Kuchen mit 2EL geschmolzener Butter ein und bestreust alles mit 2EL braunem Zucker.
Dieses Wunderwerk darf nun für etwa 45-50 Minuten in den Ofen.
Und nachdem er gut abgekühlt ist, genießt du ihn mit frischem Vanilleeis. Lecker!




Zucchini-Hack-Sauce

Sonntag, 9. September 2012

Das absolut liebste Lieblingsessen des Freundes ist - seitdem er mich kennt - Zucchini-Hack-Sauce. Ich bin schon etwas stolz darauf, dass er ausgerechnet eines meiner Essen dazu gekürt hat und dementsprechend gibt es diese Leckerei auch recht häufig. Zuletzt vor einigen Tagen. Es ist einfach und geht schnell! Das Rezept habe ich von einer, die heute leider nicht mehr bloggt, doch ich denke oft an sie, wenn ich diese Sauce koche...




Du brauchst dazu: 300g Rinderhack, 2 kleine (oder 1 große) Zucchini, Tomatenmark, 1/2 Glas Wasser, etwas Olivenöl, Zimt, Oregano, Basilikum, Paprikapulver (edelsüß) und etwas Thymian.
Nachdem du die Zucchini kleingeschnitten hast, lässt du Olivenöl in einer Pfanne heiß werden und brätst das Gehacktes an. Nun gibst du die Zucchiniwürfel dazu und lässt das Ganze einige Minuten brutzeln. Schließlich fügst du Wasser und Tomatenmark hinzu - nun alles gut verrühren! Zum Schluss würzt du die Sauce so wie du magst (ich begann mit 1TL Zimt, inzwischen ist es jedoch deutlich mehr, weil es so eine tolle Kombination ist) und lässt das Ganze bei niedriger Hitze und mit Deckel kochen, während du Spaghetti dazu machst.

Saftiger Apfelkuchen

Donnerstag, 6. September 2012

Ich freue mich so sehr darüber, dass es jeden Tag ein wenig kühler wird und bin derart in Herbststimmung, dass ich die Äpfel, die gestern in der Ökokiste mitgeliefert wurden, unbedingt zu einem leckeren Kuchen verarbeiten wollte. Äpfel passen einfach immer, doch für mich gehören sie zum Herbst wie Kürbisse.





Für etwa 12 Stückchen brauchst du: 1 Auflaufform, etwas Paniermehl, ca. 4 mittelgroße Äpfel, 175g weiche Butter, 250g Mehl, 150g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, etwas Zimt, 1 Prise Salz, 3 Eier, 2 1/2 TL Backpulver sowie 125g Naturjoghurt. Hast du alles? Dann kann es losgehen:
Zuerst den Ofen auf ca. 175°C vorheizen. Dann die Auflaufform einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Anschließend die Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Butter, Zucker, Vanillezucker, Zimt und Salz vermischen und mit dem Mixer cremig rühren. Ein Ei nach dem anderen hinzugeben und weiterhin gut mixen. Mehl und Backpulver vermischen und, abwechselnd mit dem Naturjoghurt, unterrühren.Nun den fertigen Teig in die Auflaufform geben, glatt streichen und etwa die Hälfte der Äpfel darauf verteilen und 1cm tief eindrücken, die übrigen Apfelschnitze auf dem Kuchen verteilen und etwas Zucker darüberstreuen.
Den Kuchen ca. 55 Minuten backen und auskühlen lassen.

Gestern kam dann noch einer der letzten Umzugshelfer vorbei und für diesen Anlass buk ich leckerererere Zimtschnecken, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Ich mache immer einen ganz normalen Hefeteig (1 Ei, 75g Butter, 75g Zucker, 250ml Milch, 500g Mehl, 1 Päckchen Trockenhefe), rolle den fertigen Teig aus und bestreiche ihn mit einer Butter-Zucker-Zimt-Mischung. Gerne auch mit selbstgemachtem Mohnback, Nussback oder ähnlichem. Sooo lecker!
(Auf dem Bild sieht man übrigens nur den kläglichen Rest - eigentlich waren es 22 etwa handtellergroße Schneckchen.)



Das Ändern der Adresse hat leider nicht funktioniert, so bleibt es eben bei der aktuellen Adresse, bis mir etwas besseres einfällt. Nun werde ich erst einmal frühstücken - der Freund hat mir, bevor er zur Arbeit ging, so wunderschön den Tisch gedeckt.
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