Mittwochsschön | KW 42 (Semesterbeginn)

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Heute nicht fünf Dinge, die mir Freude bereiten, sondern eines: Mein Studium.
Immer mal wieder habe ich darüber geschrieben, doch da morgen - ganz offiziell - mein Master-Studium beginnt, ist es mal wieder Zeit, meiner Freude Ausdruck zu verleihen.
Ich liebe mein Studium.
Im Wintersemester 2010/11 habe ich begonnen, Germanistik und Geschichte im Bachelor zu studieren (nicht auf Lehramt) und es war eine der besten Entscheidungen, die ich bis heute getroffen habe. Ich liebe es, zu lesen. Das haben mir auch die vielen wissenschaftlichen Texte nicht verleidet; ganz im Gegenteil. Ich habe damit nicht nur mehr Wissen, über das ich mich austauschen kann, ich habe auch viele nette Menschen kennengelernt, mit denen es sich herrlich über alles mögliche diskutieren, nachdenken, fabulieren lässt. Allen voran der Liebste, den ich ja auch direkt im ersten Semester kennen- und lieben gelernt habe. Ich freue mich riesig darüber, wenn wir zum Beispiel am Wochenende (oder auch mal mitten in der Woche, so wie heute) gemütlich am Frühstückstisch zusammen sitzen, Tee trinken und über das, was uns so in den Sinn kommt, sprechen. Seien es Bücher, Aufsätze, politische oder religiöse Themen. Immer wieder beschäftigt sich einer von uns mit einem neuen Thema und so gibt es auch stets etwas neues zu unterhalten.
Hinzu kommt, dass ich zwei meiner (heute) engsten Freundinnen in meinem Studiengang (eine studiert Germanistik, eine Geschichte) kennengelernt habe. Ich bin so dankbar für diese Zwei, die mir in manchen Dingen so ähnlich sind, und die sich in manchen Dingen so sehr von mir unterscheiden. Wir können uns aneinander reiben, miteinander lachen und weinen, wir teilen so viel.
Zu Beginn meines Studiums war ich noch in einer anderen Beziehung. Sie scheiterte aus anderen Gründen, doch erst in meiner jetzigen Beziehung merkte ich, wie wichtig es mir ist, mich über mein Studium auszutauschen. Ich brauch(t)e jemanden, der gewisse Dinge versteht, bei dem ich ein bestimmtes Wissen einfach voraussetzen kann - oder zumindest ein grundsätzliches Interesse an bestimmten Themen.
Vielleicht hatte ich auch etwas Glück mit meinen Professor*innen und Dozent*innen - bis auf ein, zwei Ausnahmen waren sie alle so motiviert, so klug, so herausfordernd.
Mein Bachelor-Studium habe ich sehr gut abgeschlossen und ich bin so gespannt und auch ein bisschen aufgeregt, wie es ab morgen weitergeht.
Mein Mittwochsschön.





Kommentare:

  1. Das du Geschichte studierst hatte ich mir irgendwie schon gedacht. ;) Magst du deinen Zeitlichen Schwerpunkt nennen?
    Ich bin auch sehr Geschichtsinteressiert. Allerdings eher in der Grundlagenforschung.

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    1. Hmm, es fällt mir schwer, mich für einen Schwerpunkt zu entscheiden, das variiert immer mal. Angefangen hatte es mit Mittelalter, dann die Zeit um den 30jährigen Krieg und momentan (seit ca. 1 1/2 Jahren) gilt mein 'größtes' Interesse dem 1. Weltkrieg. :)
      Wie ist das bei dir?

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  2. Da es nur relativ wenig Studenten gibt in meiner Fachrichtung kann ich dir nur sagen das ich euch zuarbeite. Vokalem die Althistoriker sollten auf meinereins hören;)
    Frühmittelalter und Eisenzeit interessieren mich sehr.
    In der Schule brachte ich die Lehrer mit meinem Wissen über Griechen und Römer sowie den Weltkriegen immer mal wieder an ihre Grenzen. Lehrer mögen es nicht wenn die Zahl der verwendeten Bücher die Zahl 2 übersteigt. ;)

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    1. Ahh, so habe ich schon mal eine ungefähre Vorstellung. ;) Das Frühmittelalter finde ich auch sehr interessant. Ja, das mit den Lehrern ist mir auch schon aufgefallen... ;) Wobei ich glücklicherweise eine Hand voll hatte, die es toll fand!

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